Wacaco Nanopresso im Test

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Wacaco Nanopresso, Farbe anthrazit, Artikelnummer WAC-NP-GRG / EAN 4897066230122

  • Gewicht: 337 g nachgewogen (336 g laut Hersteller)
  • Material: keine Angaben

Angaben vom Hersteller:

Coming from the legacy of one of the most creative and innovative portable espresso machine, Nanopresso redefines the genre and sets new standards. Incredibly beautiful and elegant, it looks every bit as powerful as it is.

  • Espressomaschine
  • kompatibel mit Nespresso®
  • mobil
  • Antrieb: Handantrieb
  • zum Reinigen in Teile zerlegbar
  • max. Druck: 261 psi / 18 bar
  • Grösse Pulversieb: Espresso (8 g gemahlener Kaffee)
  • Grösse Wassertank: 80 ml
  • Masse: 15.6 x 7.1 x 6.2 cm
  • Garantie: 12 Monate 

Praxistest Wacaco Nanopresso 

Als Kaffee-Junkie interessierte mich die mobile Kaffeemaschine Wacaco Nanopresso sofort. In den Klettergarten nehme ich meist Kocher und die italienische Moccakanne mit – nicht sehr leicht, aber Genuss muss sein. Auf Touren ist es schon schwieriger, schnell landet man bei Instant- oder Hüttenkaffee. Ich war also gespannt, ob sich das mit der Wacaco Nanopresso nun ändert. Getestet habe ich die Nanopresso auf kürzeren Skitouren, beim Klettern und anderen Touren.

Die Wacaco Nanopresso ist anthrazit, aber auch in anderen Farben oder Designs erhältlich.

Zuerst musste ich rausfinden, wie die Wacaco Nanopresso funktioniert und wie man sie für die Espressozubereitung in ihre Einzelteile zerlegt. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie die Mokkakanne – das Maschinchen ist wirklich einfach zu bedienen.

Ich war nur erstaunt, wie oft man pumpen muss, bis der Kaffee in die mitgelieferte Tasse rinnt. Bis die Tasse voll ist, muss man doch um die 20-mal drücken. Das braucht jedoch nicht viel Kraft. Die Bedienungsanleitung der Wacaco Nanopresso ist ausführlich und gut bebildert, inklusive einer Anleitung für allfällige Fehler.

Der Hersteller gibt an, die Nanopresso funktioniere auch mit Kapseln – hierfür braucht man allerdings einen Adapter, welcher nicht mitgeliefert wird. 

Super Packmass für den Klettergarten

Das Packmass ist super, die Wacaco Nanopresso ist handlich, klein und passt mit der ovalen Form gut in den Rucksack. Alle Einzelteile sind sicher und kompakt in der Maschine verstaut. Die Nanopresso kommt leider ohne solide Schutzhülle (separat erhältlich). Diese wäre praktisch, wenn man die Maschine auf Tour oder in den Klettergarten mitnimmt. Der kleine Stoffbeutel bietet immerhin ein bisschen Schutz.

Die Wacaco Nanopresso funktioniert mit normalem, gemahlenem Kaffeepulver, welches mit dem mitgelieferten Portionier-Löffel in den dafür vorgesehen kleinen Behälter gefüllt wird. Dieser wird am einen Ende auf die Hochdruckeinheit geschraubt. Das heisse Wasser wird im Becher am anderen Ende aufgeschraubt. Damit ist die Maschine ist einsatzbereit. Für den Transport stülpt man die Tasse auf den Wasserbehälter – das Babushka System ist ein gutes System, welches die Maschine kompakt macht.

Besser bei schönem Wetter

Die Wacaco Nanopresso hat immer super funktioniert. Schwierigkeiten hatte ich mit der Zubereitung aber, wenn es sehr kalt war. Die Teile sind fein und klein und schwer mit Handschuhen zu bedienen – was eiskalte Hände und Kuhnagel zur Folge hatte. Der Kaffee kühlt bei sehr tiefen Temperaturen sehr schnell aus – anstatt sich zu wärmen geniesst man dann eben Eiskaffee. Wenn es stark windet, wird das Kaffeepulver weggeweht, da empfiehlt es sich, die Nanopresso schon zu Hause mit Pulver zu füllen und nur noch das Wasser einzufüllen. Die Nanopresso ist also eher etwas für milde Temperaturen und Wetter, das zum Hinsetzten und Geniessen einlädt. 

Die Wacaco Nanopresso lässt sich in Einzelteile zerlegen und damit einfach und gründlich reinigen. Für unterwegs wird ein kleiner Pinsel mitgeliefert zur Entfernung von Kaffeepulver-Resten. Die Maschine darf nicht in der Spülmaschine gereinigt werden – für einige vielleicht ein Kriterium.

Das Packmass ist handlich, die Wacaco Nanopresso wiegt 337 Gramm. Für den Klettergarten ist die Maschine sicher toll und wird diesen Sommer bei mir sicher zur Standardausrüstung gehören! Für längere Touren ist sie nicht geeignet, dafür ist sie zu schwer, zudem muss heisses Wasser oder ein Kocher plus Kochbehältnis mitgeführt werden. Die Maschine ist sicher auch cool im Alltag, wenn der Kaffee im Büro nicht schmeckt oder wenn man lange unterwegs ist. 

Preis

Die Wacaco Nanopresso kostet 79.90 CHF. 

keine Händlersuche/Storefinder

Links

Hersteller: Wacaco

Auskunft und Vertrieb in der Schweiz über Naturzone AG

ÜBER DEN AUTOR

Jeannine Zubler

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