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ABS präsentierte Anfang 2016 die neue Generation der Lawinenairbags: P.RIDE ermöglicht eine Partnerauslösung per Funk und reduziert damit ein Funktionsdefizit bei Lawinenairbags. Mit der Partnerauslösung läutet P.RIDE die nächste Ära in der Eigen- und Kameradenrettung ein. Die serienmässige Funkverbindung zu den Partnern ermöglicht erstmals, aktiv Partner zu schützen, noch bevor es zu einer Verschüttung kommt. P.RIDE schliesst damit die Funktionslücke aller bisherigen Lawinenairbags – ein lebensrettendes Novum.

Wie genau das System funktioniert, zeigen die folgenden Grafiken und Erklärungen.

Das Auslösen ist entscheidend

+ eigene Auslösung + Gruppenauslösung + gezielte Einzelauslösung
+ eigene Auslösung
+ Gruppenauslösung
+ gezielte Einzelauslösung

Oben bleiben durch 30 % mehr Fläche

+ 30 % mehr Wirkungsfläche + wirkungsoptimierte Formgebung + in einem Stück gewebt, kein Volumenverlust durch Nähte + Halten der „Flügelposition“ + Kopffreiheit, guter Rundum-Schutz
+ 30 % mehr Wirkungsfläche + wirkungsoptimierte Formgebung
+ in einem Stück gewebt, kein Volumenverlust durch Nähte + Halten der „Flügelposition“
+ Kopffreiheit, guter Rundum-Schutz

Nicht nur das Volumen, sondern vor allem die Fläche ist in einer Lawine entscheidend, um an der Oberfläche zu bleiben. P.RIDE Airbags haben 30 % mehr effektive Fläche als herkömmliche Twinbags. Die P.RIDE Airbags bilden dadurch gemeinsam mit dem Körper eine noch grössere Auflagefläche. So wird der Körper in eine besonders vorteilhafte horizontale Position gebracht, das Verletzungsrisiko reduziert und die Wahrscheinlichkeit, an der Lawinenoberfläche zu bleiben, deutlich erhöht. Die neuartige Befestigung der Twinbags hält sie nach dem Öffnen in ihrer optimalen „Flügelposition“, unabhängig davon, welcher Packsack angezippt ist.

Automatische Systemkontrolle für volle Funktionsbereitschaft

+ Kontrollzentrum beinhaltet gesamte Steuerungselektronik mit integrierter Partnerauslösung per Funk + automatische Systemprüfung + klare, gut sichtbare Funktionsanzeige + zuverlässige Funktion auch bei tiefen Temperaturen + unbegrenzte Bereitschaft durch problemlosen Akkuwechsel + 30 Skitage mit jeweils 8 Stunden Bereitschaft mit einer Akkuladung + schnelle Ladung über eingebautes USB-Kabel
+ Kontrollzentrum beinhaltet gesamte Steuerungselektronik mit integrierter Partnerauslösung per Funk
+ automatische Systemprüfung
+ klare, gut sichtbare Funktionsanzeige
+ zuverlässige Funktion auch bei tiefen Temperaturen
+ unbegrenzte Bereitschaft durch problemlosen Akkuwechsel
+ 30 Skitage mit jeweils 8 Stunden Bereitschaft mit einer Akkuladung
+ schnelle Ladung über eingebautes USB-Kabel

Nach der Aktivierung führt das System selbstständig eine permanente Funktionskontrolle durch. LEDs am Griff zeigen den Status eindeutig und verständlich an. Der Hochleistungsakku liefert zuverlässig Energie bis minus 40°C und für mindestens 6.000 Stunden Bereitschaft.

Doppelte Sicherheit durch ABS TwinBags

+ keine Kompromisse zu Lasten der Funktionssicherheit + zwei Airbags die unabhängig voneinander funktionieren + hohe Durchstoss- und Weiterreisswerte beim Airbagmaterial + der unerlässliche Qualitäts- und Wirkungsanspruch
+ keine Kompromisse zu Lasten der Funktionssicherheit
+ zwei Airbags die unabhängig voneinander funktionieren
+ hohe Durchstoss- und Weiterreisswerte beim Airbagmaterial + der unerlässliche Qualitäts- und Wirkungsanspruch

Lawinen gehen nicht nur über sanfte Wiesenhänge ab. Im Gegenteil. Hindernisse wie Steine, Felsen, Latschen, gebrochene Bäume können sich in der Sturzbahn befinden. Mit nur einem Airbag ohne separate Kammern reicht ein Riss in der Airbaghülle aus, damit das gesamte System seine Funktion vollständig verliert. ABS verfügt über die meiste Praxiserfahrung und setzt deshalb ausschliesslich die TwinBag-Technologie mit zwei voneinander unabhängigen Airbags ein.

- Komplette Systemabdeckung, keine losen Teile - Elektrisches Aktivierungsmodul mit fest verbundenem Carbonzylinder - Noch leistungsfähigeres Venturi- Fülllsystem - Airbagtaschen mit praktischem Burst-Zipper
– Komplette Systemabdeckung, keine losen Teile
– Elektrisches Aktivierungsmodul mit fest verbundenem Carbonzylinder
– Noch leistungsfähigeres Venturi- Fülllsystem
– Airbagtaschen mit praktischem Burst-Zipper
- Auslösegriff mit integrierter Partnerauslösung ist höhenverstellbar und kann für Linkshänder auch am rechten Schultergurt angebracht werden. In der Off-Position kann er im Schultergurt verstaut werden - Der Brustgurt ist höhenverstellbar mit integrierter Notfall Pfeife - Wabengepolsterte, stabile Rückenplatte zur Stossdämpfung und Airbagstabilisierung - Ergonomisch vorgeformter Hüftgurt ist Höhenverstellbar und kann an die Rückenlänge angepasst werden - Heavy Duty Verschlusssystem stellt sicher, dass der Rucksack in der Lawine am Körper bleibt - Schrittgurt verhindert, dass der ABS Rucksack während des Lawinenabgangs nach oben gezogen wird
– Auslösegriff mit integrierter Partnerauslösung ist höhenverstellbar und kann für Linkshänder auch am rechten Schultergurt angebracht werden. In der Off-Position kann er im Schultergurt verstaut werden
– Der Brustgurt ist höhenverstellbar mit integrierter Notfall Pfeife
– Wabengepolsterte, stabile Rückenplatte zur Stossdämpfung und Airbagstabilisierung
– Ergonomisch vorgeformter Hüftgurt ist Höhenverstellbar und kann an die Rückenlänge angepasst werden
– Heavy Duty Verschlusssystem stellt sicher, dass der Rucksack in der Lawine am Körper bleibt
– Schrittgurt verhindert, dass der ABS Rucksack während des Lawinenabgangs nach oben gezogen wird

Wie funktioniert die Partnerauslösung, muss ich etwas programmieren?

Um den Airbag eines Kameraden jederzeit auslösen zu können, bilden zwei oder mehr Wintersportler eine Gruppe. Der Gruppenmodus wird automatisch aktiviert, wenn die einzelnen Mitglieder in einem Umkreis von maximal zehn Metern zusammenstehen und gleichzeitig ihren Auslösegriff aufklappen. Die erfolgreiche Gruppenbildung wird durch eine farbig blinkende LED am Griff gut erkennbar angezeigt. Jedes Gruppenmitglied kann nun den eigenen sowie die Airbags aller anderen per Funk auslösen – ohne komplizierte Programmierung. Durch Schliessen des Auslösegriffs verlässt man die Gruppe und die Gruppensynchronisierung ist aufgehoben. In der Off-Position wird der Auslösegriff einfach im Schultergurt verstaut.

Kann ich auch den Airbag eines einzelnen Fahrers auslösen, ohne die ganze Gruppe zu involvieren?

Im Einzelfahrermodus ist in einer kritischen Situation auch die gezielte Auslösung eines einzelnen Airbags möglich. Der Einzelfahrer drückt am Auslösegriff die Einzelfahrertaste und fährt los. Die zu diesem Zeitpunkt sichernden Partner drücken im Fall eines Lawinenabganges ebenfalls die Einzelfahrertaste und ziehen zeitgleich am Auslösegriff. Dadurch lösen lediglich die Airbags des Einzelfahrers aus. Nach Verlassen des kritischen Geländes und bei Erreichen einer sicheren Zone drückt der Einzelfahrer erneut die Einzelfahrertaste und ist damit wieder im Gruppenmodus.

Warum ist eine partnerschaftliche Auslösemöglichkeit am Berg so wichtig?

Statistiken zeigen, dass bei jedem fünften Lawinenopfer die Airbags nicht aufgeblasen sind. Der Hauptgrund liegt darin, dass der Anwender den Airbag in der Lawine nicht auslöst – weil der Wintersportler die Situation nicht erkennt, falsch einschätzt oder in der Sturzdynamik den Auslösegriff nicht mehr erreicht. Die serienmässige Partnerauslösung per Funk des neuen ABS P.RIDE-Systems reduziert diese Unsicherheit deutlich. Mit einem Zug am Auslösegriff kann entweder der eigene Airbag ausgelöst werden, die Airbags einer gesamten Gruppe oder auch nur der TwinBag eines Einzelhangfahrers.

Wie weit ist die Funk-Reichweite?

Die Funkverbindung reicht bis zu 300 Meter, der Sichtkontakt muss aber gewährleistet sein. Das Funksignal kann mittels einer Repeaterfunktion von Griff zu Griff weitergeleitet werden. Dadurch sind in der Regel die Gruppenmitglieder immer erreichbar, auch wenn optische Hindernisse den direkten Sichtkontakt verhindern. Eine Gruppe kann also auch weiter auseinander stehen und trotzdem ausgelöst werden.

Wie viele Personen können in einer Gruppe verbunden werden?

Eine Gruppe kann aus bis zu 15 Fahrern bestehen. Aus generellen Sicherheitsaspekten am Berg und abseits der gesicherten Pisten sollte diese Grösse auch nicht überschritten werden.

Woher weiss ich, dass mein Airbag einsatzbereit ist?

Sobald der Auslösegriff aufgeklappt wird, führt das neue P.RIDE System einen automatischen Systemcheck durch. Dabei werden auch die Akkuleistung und der richtige Sitz des Carbon-Zylinders überprüft. Ist das System funktionstüchtig und einsatzbereit blinkt eine grüne LED.

Wie wird das System mit Strom versorgt?

P.RIDE wird mit einem Akku betrieben, der dem neuesten Stand der Technik entspricht: Eine Ladung hält auch bei niedrigen Temperaturen 30 Skitage mit jeweils acht Stunden Bereitschaft. Der Akku kann jederzeit einfach und schnell über ein eingebautes USB-Kabel aufgeladen werden. Er hat keinen Memory- Effekt, daher sind tägliche Aufladungen möglich und durchaus sinnvoll. Entscheidend ist, dass die Batterie nicht wie bei anderen Systemen den Airbag aufbläst. Die Batterie erzeugt bei P.RIDE nur den Zündstrom und ermöglicht den Systemcheck und die Abfrage des Systemstatus über LED. Es handelt sich daher um einen Minimalstromverbrauch.

Ist eine Funkverbindung am Berg auch wirklich sicher?

Eine Funkverbindung wird durch elektro-magnetische Strahlung hergestellt. Diese wirkt im Tal ebenso wie am Berg. Störeinflüsse, die eine optimale Funkverbindung beeinträchtigen, gelten deshalb überall gleich. Der Sichtkontakt muss auf jeden Fall gewährleistet sein.

Kann ich eine Auslösung testen?

P.RIDE ermöglicht Trainingsauslösungen ohne eingeschraubten Carbon- Zylinder, um für den Notfall gerüstet zu sein.

Warum zwei Airbags?

Die TwinBag-Technologie bietet neben der optimalen Wirkungsfläche, die die Doppelairbags mit dem Körper bilden, einen weiteren, entscheidenden Vorteil. Die TwinBags werden gleichzeitig befüllt, bleiben aber voneinander unabhängig. Wird ein Airbag beim Absturz von den Schneemassen zerstört, bleibt der zweite vollständig erhalten. Der Lawinenairbag kann auch in diesem Fall seine Wirkung entfalten und die Verschüttungswahrscheinlichkeit reduzieren.

Was ist bei den TwinBags von P.RIDE neu?

Die beiden P.RIDE Airbags sind durch eine neue 3D-Webtechnik so gestaltet, dass sie 30 Prozent mehr effektive Fläche als die Vorgänger-Modelle besitzen und dadurch mit dem Körper eine noch grössere Auflagefläche bilden. Im Falle eines Lawinenabgangs wird die Person durch die seitliche Anbringung der Airbags in eine vorteilhaftere horizontale Position gebracht, die den Ankereffekt vermindert, das Verletzungsrisiko reduziert und die Wahrscheinlichkeit, an der Oberfläche zu bleiben, deutlich erhöht. Die neuen TwinBags sind so an der Wabenrückenplatte angebracht, dass sie auch bei einem leeren Packsack nicht nach hinten wegklappen, sondern seitlich stabil am Rucksack abstehen, um eine grösstmögliche Fläche auf der Lawine zu bilden.

Benötige ich mehrere Rucksäcke für verschiedene Aktivitäten?

Durch das bekannte Zip-on Prinzip können auch bei P.RIDE Rucksäcke mit 18L, 32L oder 45L Packvolumen an die Base Unit einfach per Reissverschluss angebracht werden. Dies ermöglicht uneingeschränkte Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten ohne einen Umbau des Airbag-Systems. Die P.RIDE Base Unit wird zusammen mit dem jeweils farblich passenden 18L Zip-on ausgeliefert.

Passen die alten Zip-ons auch auf die P.RIDE Base Unit?

Die P.RIDE Base Unit ist mit allen SOLID Zip-ons und den Zip-ons von Partnerherstellern kompatibel.

Kann der Griff auch für Linkshänder genutzt werden?

Der Griff ist höhenverstellbar und kann für Linkshänder auch am rechten Schultergurt angebracht werden.

Wie viel kostet P.RIDE?

Die P.RIDE Base Unit mit dem 18L Zip-On kostet 999,95 Euro. Der dazugehörige Carbon Inflator kostet 199,95 Euro.

Wie viel kostet es, wenn ich nach einer Auslösung einen neuen, vollen Zylinder benötige?

Eine Wiederbefüllung bzw. der Austausch des Carbon Inflators beim Händler kostet 30,- Euro.

Wie viel wiegt P.RIDE?

Die P.RIDE Base Unit mit 18L Zip-on und Carbon Inflator wiegt 3.560g.

Quelle: ABS


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