•  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Die Marke Schöffel steht seit nunmehr 200 Jahren für Qualität und Tradition. Das Familienunternehmen hat sich im Laufe der Zeit zu einer festen Grösse im Outdoor-Segment entwickelt. Durch Innovationen wie beispielsweise der Jethose oder GORE-TEX by Schöffel wurde die Vorherrschaft im Markt gesichert. Wie es zu diesem Erfolg kam und welche Hürden die Familie Schöffel zu meistern hatte, zeigt unser Markenportrait.

Die Schöffel-Geschichte

Alles begann im Jahr 1804, als Georg Schöffel eine Konzession für den Strumpfhandel erhält. Damals ahnt er noch nicht, dass er den Grundstein für ein Traditionsunternehmen gelegt hatte und was einmal daraus entstehen würde. Schöffel beschäftigt nach einiger Zeit 2000 Einwohner in seiner Strickerei.
Als sein Sohn, Josef Schöffel, in den 5. Koalitionskrieg ziehen muss, rettet er dem bayrischen Kronprinzen das Leben, was mit einer lebenslangen Leibrente belohnt wird. Diese investiert er in das Unternehmen Schöffel und beginnt, zu expandieren.

Während des zweiten Weltkriegs gehen viele Dokumente verloren, weshalb erst wieder belegt werden kann, dass sich Josef Schöffel im Jahre 1852 entscheidet, in Schwabmünchen sesshaft zu werden. Das Unternehmen wird ausgebaut, eine Fabrik wird aufgebaut und das Wachstum des Unternehmens schreitet stetig voran.

Ein weiterer Durchbruch gelingt, als 1961 eine Lederhosenfabrik in Schwabmünchen übernommen wird. Von nun an sollen Strassenhosen als zweites Standbein dienen. Dieses Vorhaben misslingt jedoch und 1967 erkennt Schöffel den Trend, der in Richtung Freizeit, Sport und Gesundheit geht. Er reagiert und beginnt, Freizeithosen zu gestalten. 1974 wagt sich Schöffel in neue Gefilde: Anoraks. Auch hier entwickelt er sich schnell zu einer der führenden Marktgrössen. Insbesondere Berganoraks mit austrennbaren Innenjacken und speziellem Schulterschutz prägen den Erfolg.

Als sich 1979 eine neue technische Bekleidung durchzusetzen beginnt, ist der Schock gross. Schweissen statt nähen lautet die Devise, die Gore-Tex® vorgibt. Doch technische Mängel erschweren Gore-Tex den Eintritt in den Markt, das Kapitel scheint bald abgeschlossen, da niemand mehr an das Projekt glaubt. Hubert Schöffel und Thorger Hübner sind zwei der letzten, die auch weiterhin vom Erfolg überzeugt sind. Sie setzen eine Kollektion auf: den Berganorak “Tibet” – mit Erfolg. Am Einführungstag allein werden 24’000 Stück verkauft!

Bis zu diesem Punkt war Schöffel als Pionier der Wanderbekleidung dem Fachhandel zwar wohl bekannt, der Konsument kaufte jedoch ein markenloses Produkt. „GORE-TEX by Schöffel“ wird jedoch zum Qualitätsbegriff und Schöffel wandelt sich zur eigenständigen Marke, die bis heute bestand hat.

Das Schöffel-Erfolgsrezept

Bis heute prägen Innovation und Qualität die Geschichte der Marke Schöffel. Es werden auch Risiken eingegangen, doch mit etwas Glück und viel Geschäftssinn war es möglich, sich als führender Marktteilnehmer zu etablieren. Die Grundüberzeugung “Die Firma ist nicht für ie Familie, sondern die Familie für die Firma da.”, wird von der Familie Schöffel von Generation zu Generation weitergegeben. Das wichtigste sei, so Peter Schöffel, dass vom Endkunden aus gedacht werde und dass sowohl Kunden, als auch Mitarbeiter als Menschen im Mittelpunkt stehen.

In einer Zeit, in der jedes Produkt austauschbar ist, bleibt Schöffel dem eingeschlagenen Weg treu und beschränkt sich auf den Bereich Bekleidung. Die allseits bekannten roten Skianzüge der Skischulen sind hierbei nur ein Beispiel der erfolgreichen Marktpositionierung der Marke Schöffel. Sonderanfertigungen, Reparaturen und das Design werden noch immer im eigenen Haus in Schwabmünchen hergestellt, was den Grundsatz der Tradition ebenfalls unterstreicht.


Quelle: Schöffel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Like us!

oder
Newsletter abonnieren

Merci!