Test Black Diamond Super Tour Probe 265

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Test Black Diamond Super Tour Probe 265
5.5 / 10 Bewertung
PRO
  • Spannmechanismus funktioniert
  • stabiles Stahkabel und kräftiger Rohrdurchmesser
  • sehr guter Packsack, der allerdings nicht robust genug ist
CONTRA
  • vergleichweise schwere Sonde
  • rutschfeste Beschichtung verkratzt die restlichen Segmente
  • zu teuer
Testurteil
Die Lawinensonde Black Diamond Super Tour Probe 265 ist eine bewährte, solide, stabile Lawinensonde. Leider ist sie vergleichweise relativ schwer und teuer. Während der Zusammenbau schnell funktioniert, ist der Abbau leider fummelig.
Funktion5.5
Qualität/Verarbeitung6.5
Gewicht/Packmass4.9
Umwelt/Nachhaltigkeit6
Preis-Leistung4.8

Fakten

Black Diamond Super Tour Probe 265

  • Gewicht Sonde: 302 g (lt. Hersteller 308 g)
  • Gewicht Packsack: 15 g (mitgeliefert); mit Quickdraw – einfach an der Schlaufe rausziehen
  • Gewicht Sonde + Packsack: 317 g
  • Rohrdurchmesser: 13 mm, Material: Aluminium, 7 Rohre/Segmente
  • Länge: 265 cm ausgezogen, 44 cm zusammengelegt
  • Skala: 5-cm-Markierungen
  • Zugsystem: Stahlkabel ummantelt, Möglichkeit zum Nachspannen
  • Feststellsystem: federartiger Mechanismus
  • Oberstes Segment ist rutschfest beschichtet (vergleichbar mit Sand-/Schmirgelpapier), verkratzt allerdings auch die anderen Rohre
  • grössere Spitze: ja
  • konisch zulaufende Rohrenden: ja

Praxistest Black Diamond Super Tour Probe 265

Die Black Diamond Super Tour Probe 265 ist mittlerweile schon einige Jahre in dieser Form auf dem Markt. Spannend wird nun, was sich in Zukunft verändern wird. Zur Black Diamond, Inc. (vorm. Clarus Corporation) gehören neu nicht nur Gregory Backpacks und Poc, sondern auch Pieps.

Die Black Diamond Super Tour Probe 265 ist eine sehr solide Sonde. Ihr kräftiger Rohrdurchmesser von 13 mm macht die Sonde recht steif. Dazu hat sie eine beachtliche Länge von 265 cm.

Die Black Diamond Super Tour Probe 265 wird sehr einfach zusammengebaut. Man hält den Griff in einer Hand und schleudert die Sondensegmente am besten Hang abwärts. Dann den ummantelten Teil des Schaftes in einer Hand halten, an der ummantelten Kabel-Schlaufe ziehen und die Sonde leicht schütteln bis die Segmente ineinander rutschen und der federartige Mechanismus einrastet. Jetzt kann die Sonde verwendet werden. Während der Zusammenbau problemlos mit Handschuhen funktioniert, braucht es beim Demontieren ein wenig Fingerspitzen(gefühl). Schnell ist hier auch mal ein Finger leicht eingeklemmt.

So richtig selbsterklärend ist das System allerdings nicht. Wer die Sonde nicht kennt, zieht meist nicht kräftig genug. Auch so manche zarte Dame hat Probleme mit dem Spannmechanismus. Es braucht durchaus ein wenig Kraft und am besten zieht man, in dem man sich hinter die Sonde stellt.

Sollte der fixiert Knopf einmal nicht ein rasten, ist der Kabelzug zu stark. Dreht man die Spannschraube im Uhrzeigersinn, lockert man das Kabel, entgegen dem Uhrzeigersinn spannt man es. Der Kabelzug muss ein Einrasten des Knopfes erlauben, dabei aber so fest wie möglich sein.

Die Verbindung zwischen den Segmenten ist sehr gut, auch ermöglicht die grössere Spitze ein leichteres Durchdringen der Schneedecke. Leider hat die Sonde nur 5-cm-Markeriungen.

Der Packsack der Sonde funktioniert zwar hervorragend. Hängt die Schlaufe raus, kann man einfach an ihr die Sonde aus dem Sack „reissen“. Im Dauereinsatz aber löst sich der Packsack relativ schnell in seine Bestandteile auf. Hier ist einfach kein gutes Material verarbeitet worden und auch die Nähte sind zu schwach.

Das oberste Segment ist rutschfest beschichtet (vergleichbar mit Sand-/Schmirgelpapier), was allerdings auch die anderen Rohre verkratzt. Das ist unschön.

Alles in allem eine solide, stabile Sonde. Aber auch eine der schwersten Sonden auf dem Markt. Sicher aber wird man mit der Sonde lange Freude haben.

Preis

Die Black Diamond Super Tour Probe 265 ist in der Schweiz erhältlich für CHF 79 bis 89.90.

Händlersuche/Storefinder

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Hersteller Black Diamond Equipment

Auskunft und Vertrieb über den Hersteller

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ÜBER DEN AUTOR

Rüdiger Bodmer

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