Test Jetboil MiniMo
6.5 / 10 Bewertung
PRO
  • Sehr leichtes Material
  • Schnelle Kochzeit (auf 1700 m 1:55 Min. für 5 dl)
  • Grösser Topfdurchmesser
  • Alu-Henkel
  • Standfestigkeit
  • Isolierende Neoprenhülle
  • Hochwertige Verarbeitung
CONTRA
  • Windempfindlich
  • Gasbrenner ohne Gaskartusche schlechte Standfestigkeit
  • Optische Temperaturanzeige vom Vorgänger fehlt
Testurteil
Der Jetboil MiniMo ist ein sehr gutes Gas-Koch-System und löst somit meinen alten Jetboil Sol ab. Der Kocher ist kompakt, leicht und ein hilfreicher Begleiter bei Tages und Mehrtagestouren. Für Trekking, Fahrradtouren, Klettern und vieles mehr ist der MiniMo eine tolle innovative Kocheinheit für 1-2 Personen.
Funktion6.5
Qualität/Verarbeitung6
Gewicht/Packmass6.5
Umwelt/Nachhaltigkeit6.8
Preis-Leistung6.5

Fakten

Jetboil MiniMo, Farbe saphire blue, Artikelnummer 1214-464 151

  • Gewicht: 40 g nachgewogen (415 g + 27 g für Fuss laut Hersteller)
  • Kochzeit für 5 dl Wasser 2:15 Min. nachgemessen
  • Grösse: 1 l Behälter
  • Packmass: 127 x 152 mm
  • Zubehör, Brenner und Kartusche passen in Topf
  • Material/Zusammensetzung: Topf aus Alu mit Messbecher und isolierender Neoprenhülle

 

Angaben vom Hersteller:

PERSONAL COOKING SYSTEM (PCS) | ​It’s not just about boiling, it’s about cooking. MiniMo delivers UNMATCHED simmer control, metal handles, and a low spoon angle for easy eating!

​Starting with the innovative new valve design, MiniMo delivers the finest simmer control of any upright canister system on the market. Thanks to our proprietary regulator technology and enhanced regulator diaphragm, MiniMo ensures this consistent performance down to 20°F (-6°C). It’s redesigned cooking cup, the perfect combination of size, sturdy metal handles, and optimized height, provides users with an easy-to-eat experience.

  • Redesigned valve and regulator for unmatched simmer control
  • Metal handles provide a robust interface for both cooking and eating
  • Convenient push-button igniter
  • Lower Spoon angle for easier eating right from the cup
  • Insulating drink-through lid & measuring cup
  • Clever sideways burner storage minimizes pack space
  • Fuel Canister Stabilizer included
  • Compatible accessories include a NEW MiniMo-sized Coffee Press, Hanging Kit and Pot Support
  • Pot Support and Jetpower fuel sold separately

Praxistest Jetboil MiniMo

Ich habe den Jetboil MiniMo auf verschiedenen Touren mitgenommen und gründlich getestet. Der MiniMo ist die Weiterentwicklung des Jetboil Sol, den ich auch besitze. Somit konnte ich die Schwachstellen vom Sol mit den Neuentwicklungen vom MiniMo Seite an Seite testen.

Als erstes fällt das neue Format auf, der Topf hat mehr Durchmesser, ist somit auch weniger hoch, denn beide fassen 1 Liter. Die neue Form erleichtert das Kochen und Essen direkt aus dem Topf, da man nun gut bis zum Boden kommt ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Der neue Henkel am Topf ist für mich mit eine der Besten Erneuerungen. Man kann den Topf nun wirklich gut in der Hand halten und gleichzeitig mit der andern essen. Auch das Trinken aus der Trinköffnung im Deckel ist nun möglich, ohne ein Wegkippen des Topfes. Auch den im Deckel eingearbeiteten Standfuss finde ich eine tolle Neuerung, da man diese gut verstauen kann und immer gleich Griffbereit hat. Die neue Regulierung der Gaseinspritzdüse ist eine der Neuerungen, die für mich nicht sehr viel an Wert des Jetboil MiniMo ausmachen. Man kann sicherlich die Grösse der Flamme besser regulieren, speziell wenn man Essen kocht welches schnell anbrennt.

Ein negativer Punkt für mich ist die blaue Schutzumrundung des Gasbrenners die nicht mehr bis unter das Schraubgewinde geht. Somit kann schnell Schmutz in das Gewinde kommen und der Gasbrenner steht ohne Gaskartusche schlecht.

Zum eigentlichen Praxistest: Zu zweit machten wir eine Skitour von Arosa via Ramotzhütte mit Übernachtung auf dem Erzhornsattel im Zelt und folgender Abfahrt via Älplisee zurück nach Arosa. Kurz nach Mittag starteten wir unsere Tour. Nach etwas über 2 h und 8 km Distanz machten wir in der Ramozhütte unseren ersten Stopp. Der Jetboil MiniMo kam bereits jetzt zum Zuge, da wir uns einen Tee zur Stärkung machten. 2 Tassen, einen halben Liter kochten wir in unter 2 Minuten dank der Höhe die wir bereits hatten. Ich war begeistert, der Hersteller sagte 2min15sek. Nach weiteren 2 h sind wir auf dem Erzhornsattel angekommen, stellten das Zelt auf und starteten vor dem dunkeln werden mit dem zubereiten des Nachtessens. Es gab Gulaschsuppe, die bereits Zuhause vorbereitet worden war. Durch die gute Regulierung der Gasdüse konnten wir auch diese langsam aufkochen, ohne etwas am Boden anzubrennen. Das Essen aus dem Topf war bei weitem einfacher als aus dem Topf des Vorgängers. Auch die Handhabung mit den Neuen Griffen fanden wir eine tolle Erneuerung. Dank der isolierenden Neoprenhülle war auch das übergeben des Topfes kein Problem. Mit etwas Schnee konnten wir den Topf spielend leicht reinigen und schon kochte das Wasser für den abendlichen Tee. Da der Wind etwas aufkam, mussten wir den Jetboil MiniMo in den Windschatten stellen, da der Brenner nicht sehr gut vor Wind geschützt ist.

Nach einer kurzen, aber nicht allzu kalten Nacht war klar, heisser Tee muss her. Für mich als Kaffeliebhaber ist klar, dass ich mir die Grande Coffee Press die es einzeln als Zubehör zum MiniMo zu kaufen gibt zulegen werde. Die Abfahrt durch den Knietiefen Pulverschnee war das perfekte Ende unserer Tour.

Preis

Der Jetboil MiniMo kostet 179.95 CHF.

Händlersuche/Storefinder

Links

Hersteller Jetboil

Auskunft und Vertrieb in DACH über Outdoor & Sports Company GmbH

About The Author Simon Epp