Ob Tauchgang oder Höhenflug, Wasserrutsche oder Achterbahn – Outdoor-Kameras sind ideal für extreme und actionreiche Schnappschüsse. Wo eine Spiegelreflex mal wieder zu groß, zu schwer und zu unhandlich ist, haben die kompakten Überlebenskünstler eindeutig die Nase vorn. Im Labor- und Praxistest von CHIP FOTO-VIDEO kam den kleinen „Panzerschränken“ so schnell kein Sand ins Getriebe. Die wasserdichten, stoßsicheren und bruchfesten Modelle bestanden allesamt den Schwimmbad- und Badewannentest und trotzen sogar Kräften von bis zu zwei Zentnern.

Den ersten von insgesamt zehn Plätzen belegt die Panasonic Lumix DMC-FT5. Für rund 280 Euro bietet der Testsieger das beste Gesamtpaket: Belastungen bis 100 Kilogramm, Tauchgänge bis 13 Meter Tiefe, Temperaturen bis minus zehn Grad Celsius. Außerdem glänzt er mit einem GPS-Modul samt Kompass, Barometer und Höhenmesser. Die „Logging“-Funktion zeichnet Routen auf und zeigt diese auf Google Earth an. Eine WLAN- Verbindung für die drahtlose Bildübertragung befindet sich ebenfalls an Board. Besonders leicht gelingt die Vernetzung mit einem NFC-kompatiblen Smartphone oder Tablet. Zudem erlaubt die Kamera manuelle Einstellungen. Zum Preistipp und Vizemeister kürten die Experten von CHIP FOTO-VIDEO die Coolpix AW110 von Nikon. In puncto Ausstattung hat die Nummer zwei der Bestenliste einiges zu bieten – darunter eine WLAN- und GPS-Funktion, einen elektronischen Kompass, einen Höhenmesser sowie eine Weltkarte. Das 3,0 Zoll große OLED-Display mit 614.000 Bildpunkten lässt sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung, unter Wasser oder aus extremen Blickwinkeln noch gut ablesen. Pluspunkte gibt es auch für die hervorragende Verarbeitung, die lange Akkulaufzeit und den schnappschusstauglichen Autofokus.

Kameratechnische Werte im Fokus

Neben Vollgummi-Panzerung und kratzfestem Glas sollten Käufer allerdings auch die kameratechnischen Werte ins Visier nehmen. „Wie groß fällt der Bildsensor aus? Welches Zoom-Objektiv wurde verbaut? Bei Outdoor-Modellen sitzt Letzteres in den meisten Fällen im Inneren des Gehäuses“, sagt Martin Gollwitzer, Chefredakteur CHIP FOTO- VIDEO. „Dadurch spielt sich beim Zoomen das Verschieben der Linsenelemente innen im Kameragehäuse ab. Auf diese Weise ist die empfindliche Mechanik vor dem Eindringen von Feuchtigkeit, Staub und Sand sicher geschützt.“ Haken an der Sache: 20-, 30- oder sogar 50-fach-Zooms sind konstruktionsbedingt ausgeschlossen, eine vier- oder fünffache Vergrößerung das Maximum.

Die gesamte Bestenliste, einen Streifzug durch 175 Jahre Fotografie sowie eine Bastelanleitung für eine Lochkamera Marke Eigenbau finden Sie in der aktuellen Ausgabe der CHIP FOTO-VIDEO 07/2014, die im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich ist.

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About The Author Rüdiger Bodmer