Test Vango Ultralite Pro 300
6.6 / 10 Bewertung
PRO
  • gute Kunstfaserisolierung
  • guter Wärmekragen
  • keinerlei Probleme mit Feuchtigkeit
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
CONTRA
  • grosses Packmass
  • recht hohes Gewicht
  • zu kleiner Packsack
Testurteil
Im Grossen und Ganzen ist der Vango Ultralite Pro 300 ein guter Kunstfaserschlafsack, der gut für drei Jahreszeiten geeignet ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Dafür müssen Abstriche beim Gewicht und Packmass gemacht werden. Für wen das aber nicht zentral ist, ist mit diesem Schlafsack bestens bedient und wird seine Freude damit haben.
Funktion7
Qualität/Verarbeitung7
Gewicht/Packmass4.8
Umwelt/Nachhaltigkeit6.5
Preis-Leistung7.8

Fakten

Vango Ultralite Pro 300, Farbe anthracite, # SBMUltra A07165 / EAN 5023518803005

  • Gewicht: 1400 g inklusive Packsack (80 g) nachgewogen (1350 g laut Hersteller)
  • Körperlänge max.: 190cm
  • Grösse: 210 x 80 x 50 cm
  • Packmass: 27 cm x ø 24 cm
  • Obermaterial: 100 % Polyamid (PolAir® Active Nylongewebe, 20-Denier, 33 g/m²)
  • Füllmaterial: 100 % Polyester (4T-Synthetik Füllung)

Angaben vom Hersteller:

Die Ultralite Pro Schlafsack Serie wurde mit dem Focus auf wenig Gewicht und kleines Packmaß konzipiert. Die atmungsaktive 4T Synthetikisolation, die in drei Schichten verwendet wird, erhöht die Isolation, reduziert Kältebrücken und schmiegt sich weich an den Körper. Durch das Thermal Embrace System, paßt sich das Schlafsackinnere optimal an den Schläfer an. Dieser kompakte und leichte Schlafsack ist ideal zum Trekking und garantiert einen erholsamen Schlaf.

  • Mumienschlafsack – körpernahe Schnittform für gute Wärmeleistung
  • Tri-Laterale Konstruktion – dreischichtiger Aufbau der Isolierung, die Mittelschicht ist lose und durchgängig und bietet beste Isolationswerte bei minimalem Packmaß.
  • Thermal-Embrace-System, eingewebte elastische Fäden im Futter dienen dazu, dass sich das Innenmaterial an den Körper anschmiegt ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Der Komfort und die Isolation des Schlafsacks werden verbessert.
  • Thermal-Reverb, dünner Aluminium-Schicht im Inneren, reflektiert die Körperwärme und erhöhte die Wärmeleistung bei gleichbleibend guter Atmungsaktivtät.
  • Einstellbare 3D-Kapuze mit einstellbarem Kordelzug
  • Omega Formgebung, ergonomische Anordnung der Nähte und Reißverschlüsse
  • Isolierte Reisverschlussabdeckung verhindert Kältebrücken
  • Einstellbarer Wärmekragen
  • Arrow Foot, ergonomischer Schnitt der Fußbox für warme Füße
  • Eingenähte Innen-Tasche, für Handys, MP3-Player und andere kleinen Dinge
  • Zwei-Wege-Reißverschluss mit Selbstverriegelung um verhindert unabsichtliches Öffnen
  • ZipGuard, eine Anti-Klemmband, für guten Lauf des Reißverschlusses
  • Aufhänge-Schlaufen am Fußende zum Lüften des Schlafsackes
  • Kompressions-Packsack – mit 4 Gurten, erleichtern das Einpacken
  • Temperaturbereich wurde gemäß EN 13537:2002 bestimmt
  • Komfort -1 °C, Limit -6 °C, Extrem -24 °C
  • Made in China

Praxistest Vango Ultralite Pro 300

Ich habe mich sehr über die Möglichkeit gefreut, den Vango Ultralite Pro 300 Schlafsack zu testen, da ich schon länger einmal unter freiem Himmel auf einem Berg biwakieren wollte. Als der Schlafsack kam, nutzte ich das super Wetter am darauf folgenden Wochenende gleich aus. Es war ein heisser und schöner Tag. Meine Freundin und ich stiegen auf über 2000 Meter auf, um dort zu übernachten. Ich dachte mir, dass es nach diesem heissem Tag nicht so sehr abkühlen würde, auf dieser Höhe wurde es dann aber schon ganz schön frisch. So hoffte ich, dass der Vango Ultralite Pro 300 mich genügend warm halten würde und wurde nicht enttäuscht. Ich hatte sogar ein bisschen zu warm.

Bei der zweiten Übernachtung an einem anderen Berg waren die Temperaturen etwas höher und so hatte ich sogar zu warm. Da war ich froh, dass ich den Reisverschluss des Vango Ultralite Pro 300 Kunstfaserschlafsacks bis ganz nach unten öffnen konnte, um mich abzukühlen. Dabei fiel mir auf, wie mühsam es manchmal war, den Reisverschluss zu öffnen oder zu schliessen, da eine zusätzliche Isolierschicht/Leiste dem Reisverschluss im Weg ist. Ich denke, bei kalten Nächten ist diese Reissverschlussabdeckung hilfreich, damit es nicht durch den Reisverschluss zieht, aber ansonsten ist sie eher störend. Der Reissverschluss lässt sich beim Vango Ultralite Pro 300 Schlafsack komplett öffnen, jedoch ist das Wieder-Einfädeln ziemlich mühsam.

Funktional ist der Wärmekragen mit seiner zusätzlichen Isolation am Hals. Damit kannn man mit der Kordel den Schlafsack vom Hals abwärts gut verschliessen und dabei den Kopf an der frischen Luft haben. Ich bin 1,76 Meter gross und hatte sehr gut Platz im Vango Ultralite Pro 300 Schlafsack. Ich konnte mich gut bewegen und auch für die Füsse ist genug Platz vorhanden.

Da der Vango Ultralite Pro 300 kein Daunenschlafsack ist, sind das Packmass und das Gewicht höher. Der Schlafsack selber ist gefühlt sehr dick. Daher denke ich, dass ich in diesem Schlafsack nicht so schnell frieren werde. Die dicke Kunstfaserisolation ist auch unter dem Körper wie eine zweite Isomatte. Dadurch hatte ich es doppelt so bequem beim Schlafen.

Aufgefallen ist mir, dass das Einpacken recht mühsam ist. Der Packsack lässt keinerlei Spielraum. Der Vango Ultralite Pro 300 muss perfekt zusammengerollt und komprimiert werden, damit er in den Packsack passt. Stopfen geht ein wenig einfacher. Etwas mehr Platz wäre hilfreich.

Dafür ist positiv, dass der Schlafsack aussen richtig nass werden kann, aber innen absolut trocken bleibt. Das ist der grosse Vorteil der Kunstfaserisolierung – der Ultralite Pro 300 Schlafsack ist unempfindlich gegen Nässe und Feuchtigkeit. Der Kunstfaserschlafsack isoliert wirklich gut. Er besitzt eine Dreilagenkonstruktion. Innen wie aussen ist der Schlafsack aus einem leichten Nylonmaterial gefertigt. Dazwischen sorgt die neu entwickelte 4T-Synthetikfüllung für Isolation und Wärme.

Preis

Der Kunstfaserschlafsack Vango Ultralite Pro 300 kostet 164.90 €.

Händlersuche/Storefinder

Links

Hersteller Vango

Auskunft und Vertrieb über den Hersteller

About The Author Oliver Killer

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