Unbekannte Marke Outlier

Im Frühling 2008 wurde Outlier in Brooklyn, New York, gegründet. Outlier stellt Bike-Bekleidung her. Doch nicht nur die klassische Sportbekleidung: Man setzt darauf, dass die Hosen, Jacken, Shirts und Hemden auch für die Freizeit oder die Fahrt zur Arbeit geeignet sind. Somit sind unter Anderem Pendler, die gerne mit dem Velo unterwegs sind und auch damit zur Arbeit fahren wollen, bei Outlier an der richtigen Adresse.

Erfolgsgeschichte

Der Name Outlier selbst stammt aus dem Jahr 2007 als Abe versuchte, seine Hosen in die Realität umzusetzen. Der schwarze Schwan als Logo war die logische Folge, ist er doch das Symbol eines Sonderfalls. Da die Hosen von Abe schon etwas fortgeschrittener waren als die Shirts von Tyler, wurde die «OG Pants» das ursprüngliche Modell von Outlier.

Im November 2008, mitten in der globalen Wirtschaftskrise, lancierten Abe und Tyler ihre erste Hose auf ihrer Webseite. Der erste Kauf kam aus Australien, und da Outlier von Anfang an auf Onlineshopping ausgerichtet war, wurde seit jeher von Brooklyn aus in alle Teile der Welt geliefert.

Im Jahr 2009 wuchs das Unternehmen extrem schnell, wodurch Tyler seinen Nebenjob aufgeben konnte. Ende des Jahres hatten sie ihren ersten Vollzeitmitarbeiter und im Jahr 2010 konnte auch Abe beginnen, sich Vollzeit ihrem Projekt zu widmen.

Bald schon konnten die Büros aus Tylers Wohnzimmer in ein Loft in Williamsburg, Brooklyn, verlegt werden. Noch immer befinden sich die Büros an diesem Standort, auch wenn sie inzwischen etwas voller wurden. Was immer noch gleich ist wie zu Anfangszeiten, ist, dass Kleidung zerrissen und neu designt wird, bis sie zu der Perfektion gelangt, die gewünscht ist.

Philosophie

Kleidung sollte niemals dem widersprechen, was man mit seinem Tag vorhat. Die Gründer sind darauf bedacht, Kleidung zu entwickeln, die Fashion mit Funktionalität kombinieren, wobei ein langer Designprozess und qualitativ hochwertige Stoffe verwendet werden.

Durch diese Philosophie ist es möglich, dass ein gut durchdachtes Kleidungsstück viele nicht durchdachte ersetzen kann. Die Gründer von Outlier sind davon überzeugt, dass es möglich ist, bessere Qualität zu besseren Preisen zu bieten, wenn man die traditionellen Kreisläufe der Produktion durchbricht und neue Wege beschreitet.

Outlier zufolge sollte eine Firma nie existieren, weil sie Profit machen will. Ein Business braucht Geld wie Menschen Wasser brauchen. Es ist essentiell, um ein Unternehmen am Leben zu erhalten, doch je weniger man darüber nachdenkt, desto besser. Eine gesunde Organisation soll Werte schaffen, die weit über den von Geld hinausgehen. Das ist vermutlich einer der wichtigsten Punkte, weshalb Outlier immer mehr expandiert: Weil sie aus Herstellern, Mitarbeitern und Kunden eine Gemeinschaft machen.

Produkte

Wie bereits erwähnt, werden nicht nur Bike-Hosen hergestellt, sondern auch andere Kleidungsstücke. Shirts wie beispielsweise das Runweight Merino T-Shirt oder das Merino/CO Pivot vereinen die praktischen Merkmale der Merinowolle mit dem stylischen Touch, für den Outlier steht.

Auch bei den Hosen kann man diese Kombination feststellen: Die New OGS oder die Futureworks sind zum Beispiel Hosen, die für die Arbeit geeignet sind, gleichzeitig aber auch praktische Merkmale wie Atmungsaktivität und Wasserresistenz enthalten.

Ein wirkliches Schmuckstück stellt auch der 60/30 Blazer dar: Perfekt für die Arbeit und gleichzeitig wasser- und schmutzfest. Mit diesem Blazer ist das Verlassen der Wohnung an einem regnerischen Morgen keine Härteprobe mehr!

Für mehr Produkte, check den Onlineshop von Outlier. Shops in Europa gibt es laut Hersteller keine: «The best way to buy Outlier is always through our webshop.» … vielleicht ändert sich das bald?

Quelle: Outlier