Arc’teryx Sentinel AR Jacke im Test

test Arc'teryx Sentinel AR Jacke
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6.8 / 10 Bewertung
PRO
  • sehr starke Verarbeitung
  • guter Schnitt
  • anpassbare Kapuze und praktische Seitentaschen
  • robust, wind- und wasserdicht
CONTRA
  • hoher Preis (aber gutes Preis-Leistungs-Verhältnis)
  • «gstabig» und daher wirklich nur für Freeride/Piste
Testurteil
Die Arc'teryx Sentinel AR Jacke ist eine qualitativ starke und schöne Jacke, mit taillierten und etwas längerem Schnitt. Perfekt geeignet für Freerider- oder Pistenfahrerinnen mit grossem Geldbeutel. Skitourengeherinnen, die im Notfall eine Jacke dabeihaben möchten, sollten sich eine andere Jacke kaufen. Ansonsten sind alle nötigen Features dabei.
Funktion7.4
Qualität/Verarbeitung8
Gewicht/Packmass5.2
Umwelt/Nachhaltigkeit6.5
Preis-Leistung7

Fakten

Arc’teryx Sentinel AR Jacke Damen / Sentinel AR Jacket W’s, Farbe flux 28142, Grösse M, #24004 / EAN 986487378704

  • Gewicht: 605 g nachgewogen (565 g laut Hersteller)
  • Grösse: Die Testerin ist 176 cm gross und trug Grösse M.
  • Material: N70p 3L GORE-TEX mit niederflorigem Softshell-Aufbau, 210-Denier Nylon in Leinwandbindung

Angaben vom Hersteller:

Ausgestattet für die vertikalen Aspekte beim Skilaufen in den Big Mountains, wurde die Sentinel AR Jacke für Freeriding-Touren konzipiert. Schnittführung und Ausstattung sorgen gemeinsam für optimale Bewegungsfreiheit, Atmungsaktivität und Schutz. WaterTight™-Unterarmreißverschlüsse ermöglichen schnelle Belüftung bei Querungen und Aufstiegen; durch den integrierten Schneefang sitzt die Jacke auch im Tiefschnee sicher und fest. Die Taschen wurden so designt und angeordnet, dass sie auch mit Rucksack leicht zugänglich sind. Die helmtaugliche StormHood™-Kapuze lässt sich sicher feststellen und bietet vollen Schutz bei außergewöhnlich gutem Sichtfeld. Mittels Slide’n Loc™-Kopplung kann die Sentinel AR Hose befestigt werden, wodurch ein schneesicheres System entsteht, das als Einheit fungiert.

  • Robustes, geschmeidiges N70p 3L GORE-TEX-Material mit Flanellfutter für leichtgewichtige Isolierung.
  • Ist wasserdicht und atmungsaktiv.
  • WaterTightTM VisIon Reissverschlüsse.
  • Helmkompatible StromdHoodTM-Kapuze.
  • Zwei Einschubtaschen, eine Ärmeltasche, eine Stautasche innen aus Netzmaterial und eine laminierte Innentasche.
  • Made in China.
  • Garantie: im normalen, gesetzlichen Rahmen.

Praxistest Arc’teryx Sentinel AR Jacke

Die Arc’teryx Sentinel AR Jacke ist eines der Topmodelle der Marke im Bereich der Ski- und Snowboard-Jacken. Daher war ich ziemlich gespannt, wie sich die Jacke der Kanadier aus British Columbia anfühlt. Ich habe bisher immer ein Bogen um die Produkte von Arc’teryx gemacht, weil sie mir schlichtweg einfach zu teuer waren. Da ich einige Freunde habe mit Produkten von Arc’teryx, die sie seit mehreren Jahren ausführen, müssen die Produkte wohl auch viel leisten. So ist es auch mit der Arc’teryx Sentinel AR Jacke.

Wir hatten wohl das optimalste Test-Wochenende dafür erwischt. Am Samstag top Schnee im Gelände und dazu Sonnenschein und am Sonntag echt mieses Wetter, mit Nebel, Wind und Schneeregen. An beiden Tagen war ich echt froh um die Arc’teryx Sentinel AR Jacke und habe mich wohl gefühlt.

Man fühlt sich gut eingepackt in der Sentinel AR Jacke. Der Schnitt passt, die Ärmel sind lang und schliessen unten super ab. Falls man es enger/taillierter möchte, gibt’s von der gleichen Linie eine Alternative. Wenn man aus der Bergstation Gemsstock rauskommt, merkt man schnell, ob die Jacke auch winddicht ist – dort zieht es immer. Sie ist winddicht.

Dank den Unterarmreissverschlüssen (welche einfach zu bedienen sind und nicht klemmen, wie bei anderen Modellen) schwitzt man auch bei kurzen Aufstiegen nicht.

Obwohl während der Testtage oft nicht mehr meterweise Powder lag, war ich doch froh um den Schneefang der Arc’teryx Sentinel AR Jacke. Nach meinem Geschmack könnte dieser aber etwas enger anliegend sein, falls es doch mal deutlich mehr Schnee hat.

Auch am Ende des Tages im Après-Ski macht die Jacke eine gute Figur. Die Farbe, die Arc’teryx «flux» nennt, kommt schön daher und mit dem taillierten, eng anliegenden Schnitt der Jacke (der aber trotzdem erlaubt eine dünne Daunejacke drunterzuziehen) fällt man unter den stylischen Freeridern positiv auf.

Am nächsten Tag gabs einen Wetterumschwung; eigentlich geht man dann nicht gerne auf Tour, aber für den Test der Arc’teryx Sentinel AR Jacke war es optimal. Die Jacke hielt auch nach vier Stunden Wind und Wetter dicht, warm und trocken. In solchen Situationen war ich dankbar für die verstell- und gut anpassbare Kapuze. Diese konnte ich gut über meinen Helm ziehen und ich war bestens eingepackt.

Praktisch fand ich auch die grossen Seitentaschen der Arc’teryx Sentinel AR Jacke. Es lässt sich einiges drin verstauen, ohne dass die Jacke komplett ausbeult und ich kam immer gut dran, trotz Rucksack und Rucksackhüftgurt, denn sie sind leicht oberhalb angeordnet und die Reissverschlüsse laufen einwandfrei.

Wollte ich die Jacke in der Bahn oder im Zug im Rucksack verstauen, wurde es schnell knapp. Vor allem, wenn der Rucksack schon ziemlich voll war. Das Packmass der Jacke ist eben nicht winzig. Die Jacke ist wirklich primär für Freerider gedacht und gemacht, weniger für Skitouren. Als Notfalljacke und Wetterschutz ist sie zu «gstabig» und schwer. 

Preis

Die Arc’teryx Sentinel AR Jacke kostet 659 CHF.

Händlersuche/Storefinder

Links

Hersteller Arc’teryx

Auskunft und Vertrieb in der Schweiz über Gecko Supply GmbH

ÜBER DEN AUTOR

Lotte Soballa

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