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Ab ins Unterengadin. Die Reka Ferienanlage in Scuol wurde erneuert und lädt zum Stelldichein. Wir dürfen zwei Nächte in der schönen Anlage im Engadin verbringen. Eine kurze Auszeit, die sich anfühlt, wie Urlaub in einem anderen Leben. Scuol ist der ideale Ausgangsort für Skitouren, zum Langlaufen, Skifahren und für viele, viele Biketouren.

Willkommen im Land der Viadukte und der schönen Dialekte. Das Bündnerland bietet weit mehr als Nusstorten, Gian und Giachen. Das wird mir wieder deutlich bewusst bei der Anreise nach Scuol. Ich mag den Autoverlad in Vereina. Rauf auf den Zug, durch den Tunnel, runter vom Zug. Und schon steht man mitten im Urlaub. Einem Kurzurlaub, den ich in der Reka-Ferienanlage in Scuol verbringen darf. Leben testen, so fühlt es sich an. Kaum geparkt, begrüsst uns Beni Folie mit einem breiten Lachen und noch mehr Herzlichkeit.

Einheimisch – die Leckereien und die Materialien

Noch mehr Willkommen erleben wir, als wir unsere Wohnung für die nächsten drei Tage betreten. Die Wohnungen der Reka-Ferienanlage Scuol wurden saniert. Mit viel Geschmack und für Behaglichkeit eingerichtet. 18 an der Zahl. Es sind Wohnungen, die man betritt und sich sofort daheim fühlt. Die Eckbank in der Küche. Das grosse Sofa im Wohnzimmer garniert mit Kissen, in denen man versinkt. Der Fussboden schreit danach, dass man sich die Schuhe von den Füssen streift und barfuss über das Holz schreitet. Wir finden zur Begrüssung einen kleinen Korb mit Bündner Leckereien. Salsiz, Brot vom Beck und zwei Bier. Die Sonne schickt noch ein paar Strahlen durch die grossen Fenster im Wohnzimmer. Also schnappen wir uns unsere Jacken, klappen die Liegestühle auf und geniessen eine kleine Vesper im Freien. Was für ein Start ins Wochenende.

Ein Dorf, in dem Häuser Geschichten erzählen

Später machen wir uns auf Erkundungstour ins Dorf. Haus an Haus schmiegt sich in den engen Gassen. Häuser, die an vergangene Zeiten erinnern. Jedes einzelne scheint eine Geschichte zu erzählen. Dastehen und anstaunen. Ein kurzer Abstecher ins Lebensmittelgeschäft und etwas später ist der Kühlschrank gefüllt. Eigentlich gäbe es in Scuol ein paar Möglichkeiten, auswärts essen zu gehen. Sogar zu vergünstigten Preisen, wenn man Gast in der Reka-Ferienanlage ist. Aber das Zuhause auf Zeit ist so gemütlich, da will man abends gar nicht raus. Ehrlich!

Der ideale Ausgangsort für Skitourengänger

Der nächste Morgen begrüsst uns etwas mürrisch. Die Wolken hängen tief und sehen aus, als ob sie demnächst auf die Erde fallen würden. Wir sind zuversichtlich und packen unsere Rucksäcke trotzdem. Unserer Skitourenlaune tut der Himmel keinen Abbruch. Zumal sich die Lawinensituation positiv verändert und von Stufe 3 auf Stufe 2 gesunken ist. Wir haben geplant, ab Ftan auf den Piz Minschun zu gehen. Eine Skitour im WS mit rund 1200 Höhenmetern, die gut zu machen ist. Die Gegend lockt mit vielen Gipfelzielen: Piz Spadla ab Sent, Piz Cotschen ab Bos-cha, Piz Clünas ab der Bergstation Schlivera, Piz Arina ab Vnà … Doch heute ist nicht mein Tag. Nach ungefähr eineinhalb Stunden Aufstieg macht sich in meinem Bauch ein Gefühl breit, das nichts Gutes verheisst. Und in der Natur habe ich gelernt, die Jagd nach dem Gipfel meinem Bauchgefühl unterzuordnen. Also fellen wir ab und gelangen halb fahrend, halb gehend auf unserer Aufstiegsroute zurück. Bis zu dieser wunderschönen Hütte bei Plan Mundeira – die lädt ein zum Sein. Zumal just in dem Moment auch der Himmel aufreisst und die Sonne sich zeigt. Ein paar Sonnenstrahlen später fahren wir runter nach Ftan. Packen die Skier und das ungute Gefühl ins Auto und düsen nach Guarda.

Noch mehr Wohlfühlen?

Wenn wir schon hier sind, wollen wir dem Schellenursli einen Besuch abstatten. Guarda thront hoch oben. So als ob das Dorf die Aufsicht über das Tal hätte. Schmale Gässlein, schöne Häuser, das Bild wiederholt sich. Ein kurzer Abstecher ins Schellenurli-Museum (kostenlos) lohnt sich. Die Räume aus dem Buch sind pittoresk und lebensecht nachgebaut. Wir machen uns auf den Heimweg. Der Abend ist noch jung. Es bleibt genug Zeit für einen Besuch im Bon Engadina in Scuol. Sechs Innen- und Aussenbäder, vier Innen- und Aussensaunas, drei Innen- und Aussenbecken gesellen sich zu einem wohlig warmen Ruheraum und Liegeplätzen. Von denen aus schnellt der Puls alleine durch die Aussicht in die Höhe. Da braucht der Kreislauf eigentlich keinen Pusch durch Sauna und Tauchbecken. Auch hier profitieren Gäste der Reka-Ferienanlage Scuol von einem vergünstigten Eintritt.

Ski- und Freeride-Herzen aus dem Takt

Für den Sonntag haben wir einen Pistentag geplant. Nach unserem ausgiebigen Frühstück mit frischem Brot vom Beck (an der Reception der Reka-Ferienanlage Scuol bestellen und ab sechs Uhr morgens abholen) stolpern wir gegen 9.30 Uhr aus unserer Wohnung. Und werden heiter in Empfang genommen. Vom Himmel und von Beni.

«Scuol ist der einzige Ort in der ganzen Gegend, in dem die Sonne scheint. Ihr habt wirklich Glück.»

Wir schnappen uns die gut gewärmten Skischuhe aus dem Skiraum, schultern die Skis und spazieren zur Station der Gondelbahn. Der Bahnhof von Scuol und die Bahnstation zum Skigebiet sind 10 Minuten von der Anlage entfernt. Wie praktisch! Und so kommt es, dass wir einen fantastischen Skitag in Scuol verbringen. Rund um uns Wolken und Nebelbänke. Direkt über uns: Sonne pur! Die Skipisten sind butterweich zu fahren. Und das Gebiet lockt zum Freeriden. Unzählige Hänge, die aussehen, als warten sie darauf, dass man sie mit schönen Kurven verziert.

Zeit für die Heimreise. Inzwischen ist die Talabfahrt nach Scuol in dichten Nebel gehüllt. Die Abfahrt wäre ein Blindflug. Also steigen wir in eine Gondel und lassen uns ins runter schaukeln. Schon bald sitzen wir im Auto und fahren wieder heimwärts. Auf den Zug rauf. Vom Zug runter. Zurück in das alte Leben. Aber mit vielen neuen Bildern im Herzen.

Fazit: Eine Reise wert ist die Gegend auf jeden Fall. Denn die Reka-Ferienanlage Scuol ist wirklich gelungen. Und überzeugt durch absolut faire Familienpreise, absolut faire Preise für einen Urlaub mit Freunden. Bereits ab CHF 434.00 für sieben Nächte (2 Personen) kann man in Scuol nächtigen. Dank den Erneuerungen ist die Reka-Ferienanlage Scuol auch für Sportbegeisterte interessant. Skisport, Snowboard, Langlaufen, Schlitteln – unbegrenzte Möglichkeiten im Winter. Neu wird die Anlage als Bike-Hotel geführt. Sie ist ein hervorragender Ausgangsort für die Erkundung des Engadiner Bike-Paradieses, das über 1000 Bike-Kilometer umfasst. Eine Bike-Station mit Werkstatt, ein Waschplatz, ein abschliessbarer Veloraum sowie Routenvorschläge und GPS-Geräte stehen den Gästen ab Frühling zur Verfügung.

Informationen zur Reka-Ferienanlage Scuol

  • 18 Wohnungen
  • Bike-Station mit Werkstatt, Waschplatz, abschliessbarem Veloraum
  • Routenvorschläge und GPS-Geräte
  • Skiraum mit Schuhheizung
  • Aufenthaltsraum mit Billard und Töggelikasten sowie vielen Zeitschriften und Büchern
  • Kinderspielzimmer
  • Kiosk mit allem, was das Herz begehrt (vom Bündner-Bier bis zum Weisswein)

Vergünstigungen der Reka-Ferienanlage Scuol

Sommersaison:

  • Velovermietung mit 15 % Rabatt bei Bikeria in Scuol

Ganzes Jahr:

  • 50 % Vergünstigung Eintritt pro Familie und Woche ins Familienbad in Zernez
  • 10 % Rabatt auf Einzeleintritte (3 h) in die Bäder- und Saunalandschaft des Bogn Engiadina; mit Reka-Checks und Reka-Card zahlbar
  • Essensgutschein: Bei Ferienaufenthalt, erhalten Feriengäste der Reka-Ferienanlage Scuol Essensgutscheine im Hotel Astras, Hotel Bellaval und Hotel Altana in Scuol
  • Volg-Laden Center Augustin: Bestellmöglichkeit für Lebensmittel mit 5 % Rabatt (Tel. 081 862 30 80/81)
  • Vergünstigte Vereina-Billette für die An- und Abreise (Bestellung: Scuol@reka.ch; Info: www.rhb.ch/autoverlad)
  • Gepäcktransport in die Unterkunft (Info: www.engadin.com/gepaeck)
  • Wöchentlicher Gästeabend (gegen Bezahlung)

*Alle Tourenvorschläge habe ich aus dem SAC-Tourenführer Graubünden Süd, ISBN: 978-3-85902-301-7


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