Eine neue Studie des österreichischen Bundesministeriums für Gesundheit rät dazu, den Kontakt mit Aluminium vorsorglich zu vermeiden. Begründet wird dies mit nichtkalkulierbaren gesundheitlichen Risiken, die das Metall auslösen kann. Insbesondere beschichtete Aluminiumflaschen bergen demnach gewisse Gefahren für den Konsumenten.

Schon länger steht Aluminium in Verdacht an der Entstehung verschiedenster Erkrankungen beteiligt zu sein. Die nun vorliegende Studie mit dem Titel «Aluminium-Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körpernaher Anwendungen», kann diesen Verdacht zwar weder endgültig bestätigen noch widerlegen, gibt jedoch einen fundierten Überblick über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des Metalls in verbrauchernahen Produkten. Demnach seien das blutbildende System, das Nervensystem und die Knochen klar durch die toxischen Effekte von Aluminium betroffen. Die Langzeitauswirkungen seien nicht kalkulierbar, so heisst es.

In diesem Zusammenhang wird vor der Verwendung von lebensmittelnahen Produkten wie Trinkflaschen und anderen Behältnissen aus Aluminium zum Aufbewahren von Getränken und Speisen gewarnt. In der Studie heisst es: «Es gilt nun als gesichert, dass beim Kontakt mit sauren Speisen und Fruchtsäften und bei längeren Zubereitungszeiten geringe Aluminiummengen in Speisen übergehen. Die daraus resultierenden Belastungen sollten vermieden werden. Daher empfehlen Behörden und Expertengremien, einen längerfristigen Kontakt von stark sauren oder salzigen Speisen und Getränken mit Aluminium zu vermeiden.»

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Aluminium Trinkflaschen – weniger Gewicht ist nicht immer ein Vorteil

Trinkflaschen aus Aluminium haben den Vorteil sehr leicht zu sein. Echte Grammzähler lassen sich von diesem Argument schnell beeindrucken. Damit die Flüssigkeit nicht mit dem Aluminium in Kontakt kommt, verfügen diese Flaschen über eine Innenbeschichtung. Der grosse Nachteil: Die Beschichtung ist nicht dehnbar. Fällt die Flasche einmal herunter und zerbeult, kann diese Beschichtung einreissen oder abplatzen, wodurch die Flüssigkeit – oftmals gar nicht sichtbar – in Kontakt mit dem Aluminium tritt. So empfehlen die Autoren der Studie keine unbeschichteten Gefässe aus Aluminium zum Zubereiten und Aufbewahren von stark säurehaltigen Lebensmitteln zu verwenden. Zudem sollte man darauf achten die Innenbeschichtung der Flaschen nicht zu beschädigen. Alexander Zilberszac vom Österreichischen Gesundheitsministerium resümiert: «Jeder kann selbst dazu beitragen, seine Belastung zu minimieren. Die Verwendung dieser Produkte ist meist verzichtbar und es gibt jede Menge Alternativen.»

Edelstahl als Alternative

Klean Kanteen hat sich diesem Problem früh angenommen. Seit über zehn Jahren produziert das kleine Familienunternehmen aus Chico, Kalifornien Trinkflaschen aus qualitativ hochwertigem Edelstahl die frei von BPA oder sonstigen giftigen Chemikalien sind. Ein entscheidender Vorteil von hochwertigem Edelstahl: Es muss keine Innenbeschichtung wie Aluminiumflaschen verwendet werden. Somit sind Klean Kanteens absolut ungefährlich. Darüber hinaus bleiben die Flaschen immer geruchsneutral und sind spühlmaschinenfest, so dass sie immer wieder verwendet werden können. Klean Kanteen Flaschen sind so konzipiert, dass sie ein Leben lang halten. Und sollten sie doch mal entsorgt werden müssen, lassen sie sich zu 100 % recyceln.

Drei Tester von ICH LIEBE BERGE haben drei Flaschen von Klean Kanteen getestet:

  1. Klean Kanteen Classic
  2. Klean Kanteen Reflect
  3. Klean Kanteen Wide

Mit den neuen Food Canistern hält Klean Kanteen inzwischen sogar hochwertige Edelstahl Gefässe auf den Markt gebracht, die Aluminiumoder Plastikboxen zum Aufbewahren von Lebensmitteln ersetzen sollen. Die Food Canister gibt es als einfache Ausführung für den Transport und die Aufbewahrung jeglicher Lebensmittel. Zusätzlich gibt es sie als doppelwandige Version, die aufgrund der guten Isolationsleistung Speisen lange warm oder wahlweise kalt hält.

Doch nicht nur durch seine Produkte selbst unterstreicht Klean Kanteen seine umweltbewusste Unternehmensphilosophie. Bereits seit 2008 ist man Mitglied bei «1% for the planet», seit 2013 ist Klean Kanteen Mitglied der European Outdoor Conservation Association, kurz eoca™. Dieser engagierte Weg wird auch in Zukunft konsequent weiter beschritten.

About The Author Rüdiger Bodmer