Zu Fuss oder mit dem Rad in die Arbeit – Norrøna CSR Bericht 2015

Dem Klimawandel und der Umweltverschmutzung entgegenzuwirken ist ein wichtiges Anliegen der Outdoorfirma Norrøna. Die norwegische Marke legt schon seit der Gründung im Jahre 1929 Wert auf die hohe Qualität und lange Lebensdauer ihrer Produkte. Zudem wurden in den letzten Jahren Emissionen reduziert, die Verwendung von recycelten und zertifizierten Materialien vorangetrieben und strenge soziale und ethische Standards fest in die CSR-Richtlinie verankert. Im kürzlich auf ihrer Webseite veröffentlichten CSR-Bericht 2015 legt die Outdoormarke nun die ambitionierten Ziele bis zum Jahre 2020 offen und zieht Bilanz.

Norrøna hat im September 2014 die Firmenstrategie von 2015 bis 2020 definiert. In dieser hat die Marke klare Ziele festgelegt – eines ist die Offenlegung wichtiger Informationen im Rahmen der CSR.

„Unser Ziel ist es, in unserer Branche eine Führungsrolle einzunehmen, was den Umweltschutz und die soziale Verantwortung anbelangt. Wir wollen den Konsumenten transparente Informationen und Einblick in unsere hohen CSR-Standards bieten“, so Geschäftsführer Jørgen Jørgensen.

Der Fortschritt wird jährlich auf der Norrøna-Webseite norrona.com dokumentiert. Am 9. Juni wurden die Ergebnisse des Jahres 2015 veröffentlicht. Unter anderem hat der Umzug in den neuen Hauptsitz in Oslo im April 2015 zu einer positiveren Umweltbilanz beigetragen: Neben der Verwendung von umweltfreundlichen Baustoffen setzen die Norweger auf 100 Prozent erneuerbare Energie. Auch dem Ziel, dass alle Mitarbeiter bis zum Jahre 2017 auf umweltfreundliche Weise, entweder zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, anreisen, ist man im letzten Jahr ein ganzes Stück näher gekommen. Im Jahr 2014 lag der Prozentsatz noch bei 33, im Jahr 2015 reisten schon 85 Prozent der Mitarbeiter umweltfreundlich an.

Norrøna-Artikel sind qualitativ extrem hochwertig und überzeugen durch Robustheit – sollte ein Produkt dennoch Schaden genommen haben bietet die Marke seit 1929 einen Reparaturservice an. Um auch bei den Kunden ein Bewusstsein dafür zu schaffen, werden regelmässig Kampagnen rund um das Thema durchgeführt. Die letzte Kampagne mit einem kostenlosen Reparaturservice während der Weihnachtszeit 2015 resultierte in über 5000 Reparaturen.

„Viele unserer Ziele sind sehr ambitioniert, dennoch wollen wir uns selbst beweisen, dass man Grenzen verschieben kann. Ambitionierte Ziele zu haben, bedeutet auch, dass wir diese manchmal nicht auf Anhieb erreichen werden. Gerade deswegen ist uns der offene Umgang mit unseren CSR-Zielen und -Ergebnissen wichtig. Erst auf Basis dieser Informationen können unsere Kunden fundierte Entscheidungen treffen“, betont Jørgensen.

Die Arbeit, die Norrøna in den letzten Jahren in ihre CSR-Standards und 2020-Strategie investiert hat, liefert schon jetzt gute Resultate und hat das Thema fest in den Köpfen der Mitarbeiter verankert. Laut Jørgensen ist es dennoch wichtig, die 2020-Strategie nicht als einen neuen Start zu betrachten, sondern als Fortsetzung und Intensivierung der Bemühungen im Bereich der CSR.

Der ganze Norrøna CSR Bericht 2015 auf: https://www.norrona.com/de-DE/Corporate-Social-Responsibility/

Quelle: Norrøna

About The Author Anna Suter