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Elite-Läufer für die Heim-EM Skitourenrennen sind gesetzt

Die Aufstellung des SAC Swiss Teams für die Heim-Europameisterschaften unter dem Patronat des Schweizer Alpen-Club SAC von kommendem Wochenende steht. Die guten Schweizer Resultate an den ersten beiden Worldcup-Rennen der Saison lassen auf EM- Medaillenränge hoffen. Die hohe Leistungsdichte und die starke europäische Konkurrenz werden der Schweizer Nationalmannschaft, dem SAC Swiss Team, alles abverlangen.

Der nationale Leistungssportverband für Skitourenrennen, der Schweizer Alpen-Club SAC, gab am Montag, 1. Februar 2016, die Athletennamen für die Heim-Europameisterschaften vom 4. bis 7. Februar in Salvan / Les Marécottes bekannt. Gleichzeitig zählen im Unterwallis das Einzel- und das Sprintrennen sowie das zusätzliche Vertical Race zur Wertung der Worldcup-Serie.

Die Selektion der Elite-Läufer für die Europameisterschaften basiert auf den Ergebnissen der Schweizermeisterschaft sowie der ersten zwei Weltcup-Rennen der Saison. Die Schweizer Delegation mit 30 Elite-Läufern umfasst Hoffnungsträger wie Rémi Bonnet, Iwan Arnold, Jennifer Fiechter und Marianne Fatton. Für die SAC Swiss Team Läuferin Victoria Kreuzer ist die Teilnahme an der Europameisterschaft aufgrund einer Achillessehnenentzündung noch offen. Infolge der Erkrankung musste sie bereits beim Weltcup-Rennen in Valle Aurina (Italien) am letzten Wochenende passen. Nur ein positiver und schneller Heilungsverlauf erlaubt ihr den Start an der Heim-EM kommenden Freitag.

Für die Weltcup-Rennen ist die Platzanzahl pro Land unbeschränkt. Das erlaubt dem SAC aufstrebende Athleten ausserhalb der Nationalmannschaft zu selektionieren. Die zusätzlich sieben nominierten Athleten erhalten so die Möglichkeit, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln.

«Die Schweizer Nationalmannschaft hat Chancen auf Podestplatzierungen», beurteilt Bernhard Hug, Disziplinenchef Skitourenrennen beim SAC, die Konkurrenzsituation. Im Einzelrennen haben Jennifer Fiechter sowie die Espoir-Läufer Marianne Fatton und Rémi Bonnet intakte Chancen, auf das Podest zu laufen. Zudem hätten weitere drei Herren das Potential beim Einzelrennen eine Top-Ten- Platzierung zu erreichen. Im Sprint sind die Medaillenchancen dank der vier Hoffnungsträger Iwan Arnold, Marcel Marti, Yannick Ecoeur sowie Andreas Steindl gut einzustufen. Zudem muss die internationale Konkurrenz mit den Espoir-Läuferinnen Marianne Fatton und Déborah Chiarello rechnen.

«Das SAC Swiss Team verfügt über eine starke Elite mit erfahrenen und aufstrebenden Athleten sowie einigen guten Nachwuchsläufern. Doch das dichte internationale Athletenfeld wird das SAC Swiss Team stark herausfordern», schätzt Hug die Situation ein und ergänzt: «Kleine Nuancen und die Tagesverfassung werden darüber entscheiden, ob ein Athlet auf das Podest läuft oder nicht. Dabei kann der kleinste Fehler beim Wechsel schon den Podestplatz kosten. Dies konnten wir bereits beim ersten Weltcup-Rennen der Saison in Andorra beobachten». Neben den gewohnt starken Nationen Italien und Frankreich sei besonders die Konkurrenz aus Spanien am zulegen. Die Spanier hätten ein breit aufgestelltes Nationalteam mit starken Läufern in sämtlichen Disziplinen und Kategorien. Ebenfalls an Terrain gut gemacht haben die Österreicher, welche besonders bei den Juniorinnen Top-Läuferinnen stellen.

«Es ist etwas Besonderes, bei den Europameisterschaften vor heimischem Publikum starten zu können», freut sich der Disziplinenchef Skitourenrennen. «Die Athleten sind bereit. Und ich bin aufgrund der erfahrenen und der Espoir-Läufer, des starken Frauenteams sowie unserem Nachwuchs zuversichtlich, dass wir uns über die eine oder andere Medaille freuen können», sagt Hug. In den nächsten Tagen gilt es für alle Athleten, sich gezielt auf die bevorstehenden Wettkämpfe zu fokussieren. Denn Hug weiss: «Am Tag des Rennens muss alles top laufen, jeder Wechsel muss sauber sitzen, damit wir die Medaillen ins Ziel fahren können».

Als Dachorganisation und nationaler Leistungssportverband Skitourenrennen ist der SAC die tragende Organisation zur Förderung und Stärkung von Skitourenrennen, der Athleten und des Nachwuchses sowie der Schweizer Nationalmannschaft, dem SAC Swiss Team.

Das Programm:

  • Freitag, 5. Februar 2016, Einzelrennen (EM und Worldcup), Start um 9 Uhr in La Creusaz (Mittelstation Les Marécottes). Drei Aufstiege, zwei Portagen und drei Abfahrten sowie 1785 Höhenmeter Aufstieg (1395 Höhenmeter Damen- und Juniorenstrecke, 1160 Höhenmeter Juniorenstrecke).
  • Samstag, 6. Februar 2016, Vertical (Worldcup), Start um 9:45 Uhr in Les Marécottes. 668 Höhenmeter Aufstieg. Skitourenrennen für jedermann, Start 17 Uhr in La Creusaz (Mittelstation Les Marécottes).
  • Sonntag, 7. Februar 2016, Sprint (EM und Worldcup), Start um 8:30 Uhr. Zwei Aufstiege, eine Portage und eine Abfahrt, zwischen 60 und 90 Höhenmeter Aufstieg und rund 3,5 Minuten Laufzeit pro Runde. In Qualifikationsläufen und Finallauf werden der/die Schnellste pro Kategorie ermittelt.

Quelle: Schweizer Alpen-Club SACISMF (Bild)


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