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Test Bright SunTurtle
6.8 / 10 Bewertung
PRO
  • Preis
  • vielfältige Halterungen
  • zuverlässiges Laden
  • Power taugt für mehr als nur Leselampe!
CONTRA
  • ungewöhnliche Packform
  • keine Backup-Birne
  • hält nicht auf leeren PET-Flaschen
  • minimale Funktionsanzeige
Testurteil
Mit der Bright SunTurtle wurde die Solarlampe zwar nicht neu erfunden, aber doch ein innovatives Produkt entworfen. Die speziellen Halterungen sowie die lange Lebensdauer sprechen für das Lämpchen – genauso wie der günstige Preis.
Funktion5.9
Qualität/Verarbeitung7
Gewicht/Packmass6
Umwelt/Nachhaltigkeit8
Preis-Leistung7

Fakten

Bright SunTurtle Solar Lamp/Solar-Leselampe, Farbe gelb, Grösse: 15 x 10 x 2.5 cm, Artiklenummer BP-SUNTURTLE

  • Gewicht: 100 g nachgewogen (100 g laut Hersteller)
  • Material/Zusammensetzung: Kunststoff

Angaben vom Hersteller:

Eine clevere und nachhaltige Lichtlösung für drinnen und draußen: Der patentierte „flex foot“ dient als Lampenständer und kann ganz einfach umfunktioniert werden, um die SunTurtle an Wand oder Decke anzubringen. Und beim Outdoor-Abenteuer kann die Lampe mit dem praktischen Rundgriff an jeder standardisierten Getränkeflasche angebracht werden, um diese zum Lampenständer umzufunktionieren.

Die wiederaufladbare LiFePo Batterie benötigt lediglich 3 bis 4 Stunden Sonnenlicht, um sich vollständig aufzuladen. Dank des eingebauten Dimmers kann zwischen verschiedenen Stufen von Lichtintensität und Leistungsdauer gewählt werden. Schaltet automatisch in den Sparmodus bei niedriger Stromzufuhr.

  • Solarbetriebene Leselampe 
  • Mit patentiertem Standfuss „flex foot aufstellbar und an Wand, Decke anbringbar – Ringgriff zum Anbringen an Getränkeflaschen 
  • UV-resistentes ABS-Plastikgehäuse
  • Spritzwasserdicht – IP-Klasse 42
  • 1 LED-Lampe mit 30 Lumen für 5 Stunden Betriebsdauer, 10 Lumen für 14 h oder 3 Lumen für 150 h
  • LiFePO4 400 mAh Batterie, mehr als 1.000 Mal aufladbar (3-4 Jahre)
  • Niedrige Selbstentladung der Batterie. Kann über mehrere Jahre ohne Qualitätsverlust gelagert werden
  • 0,5 W Sonnenkollektor
  • 1 LED-Lampe mit 5.500-6.000 Kelvin
  • Mobile Auflademöglichkeit per USB-Adapter

Praxistest Bright SunTurtle

Wo könnte man eine solche Lampe besser testen, als unter den härtesten Campingbedingungen, denen trotzdem jedes Jahr Tausende Menschen trotzen. Richtig – an einem Openair! Selten ist das Wetter gut und das Leben spielt sich grösstenteils in der Nacht und der Dunkelheit ab. Es gibt wohl keinen Ort, der sich besser eignet. Obwohl man an Openairs kaum zum Bücher lesen kommt.

Denn konzipiert und beworben wird die Bright SunTurtle eigentlich als Leselampe. Mit ihrer maximalen Leuchtleistung von 25 bis 30 Lumen kann sie allerdings auch eine gemütliche Runde unter dem Pavillon gut ausleuchten. Auf einem Campingausflug dürfte sie durchaus auch als Leuchte beim Kochen gute Dienste leisten. Sie als Leselampe zu degradieren, entspricht nicht dem Funktionsumfang, den man der Bright SunTurtle eigentlich zusprechen könnte.

Doch auch die kleine Bright SunTurtle kann sich weigern. Der Himmel war tagsüber nämlich stark bewölkt – und bei diesen Bedingungen konnte die Lampe sich natürlich nicht voll aufladen. Zu später Stunde machte sich das am Openair bemerkbar – die Lampe stellte auf die tiefste Leuchtstufe, die nicht mehr allzu viel Licht hergibt, und gab den Dienst kurz darauf gänzlich auf. Die Warnung funktionierte allerdings: Ein rot blinkendes LED-Lämpchen machte auf den teifen Ladestand aufmerksam.

Dieses unscheinbare LED – es ist tatsächlich etwas zu klein geraten – fungiert als funktionale Kommunikationsschnittstelle, die dem Nutzer mitteilt, ob die Bright SunTurtle lädt (grünes LED) oder eben nur noch schwach geladen ist (rotes LED). Die Herstellerangaben betreffend Ladung und Leuchtdauer (7 Stunden bei teilweiser Bewölkung und 5 Stunden Laufzeit bei voller Batterie und höchster Leuchtstärke) trafen übrigens etwa die im Test realisierten Ergebnisse ziemlich genau. Wie sich diese Zahlen längerfristig verändern, wurde nicht überprüft.

All die aufgezählten Eigenschaften bieten aber auch andere Solarlampen. Der eigentliche Coup sind die verschiedenen Halterungen. Mit dem charakteristischen runden Loch in der Bright SunTurtle, kann diese an einer PET-Flasche mit dem Deckel angeschraubt werden. Aber Achtung: Eine leere Flasche trägt die Lampe nicht, sie kippt – nachdem am Openair alle Wasserflaschen leergetrunken waren, mussten wir den mitgelieferten FlexFoot montieren. Doch auch dieser hält sehr gut und kann vielfältig eingesetzt werden. Am Zeltdach aufgehängt oder auf den Tisch aufgestellt funktioniert beides tadellos.

Ausnahmsweise regnete es an diesem Openair nicht – trotzdem ist es nicht empfehlenswert, die Bright SunTurtle diesen Strapazen auszusetzen. Bestenfalls spritzwasserfest mag sie sein, aber der Hersteller verspricht hier nichts. Zumindest in dieser Hinsicht ist die Lampe also eher Leselampe als Outdoor-Equipment.

Trotzdem empfiehlt sich die Bright SunTurtle als innovatives Teil. Mit dem innovativen Design und dem günstigen Preis lohnt sich der Kauf für Leute, die eine schicke Lampe mit eingeschränkter Funktionalität suchen.

Preis

Die Bright SunTurtle kostet 19.95 €.

Links

Hersteller BR!GHT

Auskunft und Vertrieb über Optamit GmbH


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