Test PenguinHug – das kühlende Halstuch

Das Halstuch PenguinHug kühlt ohne Zweifel lange Zeit. Das ständige leichte, kühle Gewicht auf dem Nacken ist gewöhnungsbedürftig. Alles in allem eine einfache, effiziente und umweltschonende Methode, sich an heissen Tagen abzukühlen.

Ich-liebe-Ausrüstung-Bewertung

6.0 Punkte

Pro

  • langanhaltende und klimafreundliche Kühlung
  • zusätzlicher Sonnenschutz für den Nacken
  • relativ unkomplizierte und einfache Anwendung

Contra

  • gewöhnungsbedürftiges Gewicht auf dem Genick
  • beim Tragen rutschen die Polymer-Kristalle zur Seite
  • die Pflege ist nicht ganz einfach –  nur vorsichtig mit der Hand waschbar

Fakten

Jeder PenguinHug enthält spezielle Polymer-Kristalle, die ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser aufsaugen können. Wenn dieses Wasser später verdunstet, kühlt es die Haut, genau wie beim Schwitzen. Dank der großen Arterien am Hals verbreitet sich der kühlende Effekt über den ganzen Körper und kann tagelang anhalten.

PenguinHugs sind wiederbenutzbar und können hunderte Male kühlen. Die Kristalle im Inneren der Halstücher sind nicht giftig und können einfach durch 30 Minuten Tränken in Wasser aktiviert werden.

Momentan gibt es das Halstuch PenguinHug nur in schwarz. Für die Zukunft sind aber alle möglichen Farben geplant: pink, grau, orange, weiss etc.

Hergestellt wird das Band in China.

Praxistest PenguinHug

Seit Tagen bewegt sich das Thermometer-Quecksilber für Schweizer Verhältnisse auf schwindelerregender Höhe. Nur schon das Sitzen im Schatten ist schweisstreibend. Ideale Verhältnisse für den PenguinHug-Test: Das selbstkühlende Halsband nahm ich mit zum Arbeiten ins unklimatisierte Büro, aufs Rad und zum Running.

Ob ein nasser Waschlappen oder ein PenguinHug im Genick, der Effekt ist derselbe. Die beiden Anwendungen unterscheiden sich jedoch wesentlich im Design und in der Kühldauer. Der PenguinHug tropft nach kurzer Zeit nicht mehr und kann so gut in Kombination mit Kleidung getragen werden. Ebenfalls kühlt er äusserst langanhaltend: Auch nach mehreren Tagen ist der PenguinHug normal einsatzbereit. Verliert das Halstuch nach mehreren Tagen die Kühlfunktion, kann diese mit einem Wasserbad rasch und unkompliziert wieder hergestellt werden.

Die erstmalige Vorbereitung von rund 30 Minuten machte mich zu Beginn skeptisch. “Vor welcher Hochtour und vor welchen anderen Touren habe ich die Zeit und Möglichkeit, den Penguin Hug jeweils eine halbe Stunde ins Wasser zu legen?” schoss es mir durch den Kopf. Doch die Bedenken verflüchtigten sich rasch, denn einmal mit Wasser vollgesaugt, kühlt das Halstuch tagelang.

Einzig beim Transport sollte darauf geachtet werden, dass das feuchte Band in wasserfestem Material transportiert wird, um nicht die anderen Gegenstände anzunässen.

Waschen ist so eine Sache beim PenguinHug. Erst sollte man das Halstuch trocknen lassen und dann nur mit wenig Waschmittel und mit der Hand waschen. Der Hersteller schreibt: Das Waschen und Abwaschen sollte möglichst schnell gehen, sodass sich die Kristalle nicht mit Seifenwasser aufsaugen.

Ehrlich gesagt, weiss ich bis heute nicht, ob ich die Pinguin-Umarmung mag oder nicht? Der langanhaltende Kühleffekt ist zweifellos gegeben. Darüber hinaus schützt das Halsband vor Sonnenbrand im Genick, ist einfach in der Handhabung und hat ein kleines Packmass. Das stetige leichte, kühle Gewicht im Nacken ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Echt Geschmackssache. Als Begleiter auf jeder Sommertour werde ich es nicht einsetzen.

Preis

Das PenguinHug kostet 13.99 €.

In der Schweiz nicht erhältlich, aber über Online-Shop des Herstellers www.penguinhug.de

Links

Hersteller PenguinHug