Test Mammut Alpine Rider
5.8 / 10 Bewertung
PRO
  • schöne Farbe
  • leicht
  • bequem
  • Ohren werden gut abgedeckt (kein ziehen)
  • kann zu einem Sommerhelm umfunktioniert werden
CONTRA
  • Klettverschlüsse im Helm schlecht angebracht/lösen sich
  • Innenteil/Polsterung mühsam zu platzieren
  • mangelhafte Befestigung der Skibrille
  • könnte noch etwas leichter sein
Testurteil
Der Mammut Alpine Rider Helm ist sehr leicht, schön und bequem und eignet sich somit hervorragend für Ski- und Snowboardtouren. Zudem kann man den Helm sehr schnell umgestalten (Innenteil entfernen) und für andere Sportarten wie z.B. Klettern oder Hochtouren nutzen.
Funktion6.6
Qualität/Verarbeitung6
Gewicht/Packmass4.8
Umwelt/Nachhaltigkeit5
Preis-Leistung6.8

Fakten

Mammut Alpine Rider Helm, Farbe: carribean, Grösse: 52-57cm, Artikelnummer: 2220-00121

  • Gewicht: 356 g nachgewogen mit Ohrenschutz; 311 g ohne Ohrenschutz (400 g laut Hersteller)

Angaben vom Hersteller:

Get ready for the Ride! Der Mammut Alpine Rider ist ein speziell auf die Bedürfnisse des modernen Skitourengehers ausgerichteter Helm: Leicht, möglichst klein im Packmass, einhändig verstellbar sowie mit exzellenter Belüftung, darf dieser Helm auf keiner Skitour fehlen. Perfekter Goggle-Fit und die exzellente Passform des Alpine Rider sorgen für ungetrübten Abfahrtsspass im Powder. Durch einen Austausch der verschiedenen Padding-Einsätze kann der Alpine Rider in Sekundenschnelle zu einem Hochtouren- und Eiskletterhelm umfunktioniert werden.

  • In-mold-Helm mit EPS-Kern und zäher Micro Shell
  • Ergonomische Innenform mit angenehmer Polsterung
  • Herausnehmbarer Winter-Padding-Kit mit Ohrenschutz
  • Grosse Belüftungsöffnungen für gute Luftzirkulation und Wärmeabfluss
  • Verstellrad ermöglicht schnelles Anpassen an die Kopfgrösse
  • Headband in der Höhe und Grösse verstellbar
  • Durchgehendes, voll verstellbares Kinnband für optimalen Halt
  • 4 Stirnlampenclips
  • EN Norm 12492
  • EN Norm 1077 (Skihelm)
  • Optimal geeignet für Skitouren
  • Geeigent für klassiche Hochtouren, Eis- und Mixedklettern, Alpines Skilaufen, Freeriding/Boarding

Praxistest Mammut Alpine Rider

Ich konnte den Mammut Alpine Rider Helm auf die ersten Splitboardtouren in diesem Winter mitnehmen und nutzte ihn auch auf der Piste.

Während des Aufstiegs habe ich den Skitourenhelm Mammut Alpine Rider im Rucksack verstaut. Dadurch, dass man den Ohrenschutz komplett in den Helm reinfalten kann, nimmt der Helm verhältnismässig sehr wenig Platz weg. Zudem hat es dann im Helm drin noch immer Platz um etwas anderes darin zu verstauen, wie zum Beispiel ein Paar Handschuhe oder etwas ähnliches. Diesen Platz spart man dann natürlich irgendwo anders wieder ein.

Der Mammut Alpine Rider liegt genau richtig am Kopf und kann mittels Drehrad am Hinterkopf in der Grösse verstellt werden. Ich habe einen Kopfumfang von fast 58 cm – der Helm in der Grösse 52-57 cm ist genau richtig für mich. Früher hatte ich immer das Problem, dass es mir trotz dem Ohrenschutz immer noch zu den Ohren reingezogen hat, beim Mammut Alpine Rider ist dies überhaupt nicht der Fall und der Ohrenschutz liegt super fest und eng über den Ohren an. Mittels eines bequemen Kinnbandes kann man dies alles noch individuell anpassen/anziehen. Die Innenseite des Helms besteht aus einem flauschigen Material und bei den Ohren hat es einen kleinen Kreis aus Netzmaterial, damit man besser hören kann. Obwohl dieses Stück eigentlich nur aus Netz besteht, dringt beim Fahren keine Luft ein.

Zum Teil hatte ich den Tourenhelm auch beim Aufstieg an und empfandihn nicht als störend. Klar war es wärmer unter dem Helm als nur mit einem Stirnband, aber nicht viel. Ich kam am Kopf nicht ins Schwitzen und dies zeigt, dass der Mammut Alpine Rider eine gute Luftzirkulation hat. Mit einem Gewicht von 356 Gramm fällt der Helm auf dem Kopf kaum auf.

Toll ist am Skitourenhelm Mammut Alpine Rider auch, dass man den Helm nicht nur im Winter verwenden kann, sondern auch im Sommer oder bei anderen Sportarten. Der Helm wird in der «Winterausgabe»  geliefert, hat jedoch auch Einsätze dabei, um in der «Sommerversion» die Klettverschlüsse abzudecken. Das heisst, dass man den flauschigen Schutz im Helm inkl. Ohrenschutz einfach entfernen kann, und dort wo es mit Klettverschluss angemacht war, kann man die mitgelieferten Einsätze aufsetzen und so hat man ganz einfach einen Kletter- oder Hochtourenhelm.

Den Innenhelm des Mammut Alpine Rider, der aus Stoff gefertigt ist, besteht aus einem ganzen Stück, an dem auch der Ohrenschutz angebracht ist. Dieser «Innenhelm», welcher Winter-Padding-Kit genannt wird, ist mittels Klettverschlüssen an der Helm-Innenseite angebracht. Bei den Ohren hat es ein langes Stück Klettverschluss, wodurch er sehr gut hält. Über den restlichen Helm hat es jedoch nur ganz kleine Klettverschlusspunkte angebracht, welche diesen Innenhelm halten sollten. Leider lösten sich zum Teil diese kleinen Klettverschlüsse sehr rasch von der Innenseite des Helms. Das deutet auf eine nicht sehr sorgfältige Verarbeitung hin. Der Helm sollte dafür gemacht sein, den Innenhelm (das sog. Winter-Padding-Kit) öfter rausnehmen zu können. Wenn sich die Klettverschlüsse aber schon beim ersten Wegnehmen lösen, ist dies nicht wirklich vielversprechend. Etwas zu mühsam gestaltete sich auch das richtige Platzieren dieses Innenteils.

Was mir zudem negativ am Mammut Alpine Rider Helm aufgefallen ist, war die mangelhafte Befestigung einer Skibrille. Der Helm hat zwar links und rechts je zwei Bügel, in denen man das Band der Skibrille einklemmen kann. Die Brille wird aber von unten nach oben in diese Bügel eingeklemmt. Die Brille kann man dabei logischerweise nur in die hinteren zwei Bügel klemmen und nicht in die vorderen, da man sie ja anziehen möchte und nicht nur am Helm haben möchte. Da diese Bügel aber nicht wirklich geschlossen werden können, war ich mir nie sicher ob die Brille nicht einfach nach unten rutschen könnte. Vor allem bei stärkeren Bewegungen (wenn man den Helm z.B. an der Rucksack anmacht und er so ständig in Bewegung ist) war ich mir dann nie sicher, ob die Brille nicht einfach rausrutschen und verloren gehen würde. Daher habe ich meine Skibrille immer entfernt, wenn ich den Helm einfach am Rucksack lose befestigt hatte. Das ist schade, denn dies wäre mit einer Lasche mit Druckknopf einfach gelöst.

Nach diversen Recherchen betreffend Skitourenhelmen fand ich aber heraus, dass auf diese Halterung allgemein nicht so viel Wert gelegt wird, sondern mehr auf die bekannten Features wie Gewicht, Verstellung und Belüftung.

Im Sommer, wenn man dort nur die Stirnlampe montiert, ist die schlechte Halterung weniger schlimm, da man dort den Skitourenhelm Mammut Alpine Rider meistens ununterbrochen anhat und die Stirnlampe in alle vier Bügel eingehängt werden kann.

Gesamthaft ist der Mammut Alpine Rider Helm ein superguter Tourenhelm, der sich bestens für den Wintersport eignet und auch im Sommer verwendet werden kann. Der Preis für diesen leichten und bequemen Helm ist somit fair und gut.

Preis

Der Mammut Alpine Rider Helm kostet 130.00 CHF.

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Links

Hersteller Mammut

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