Welche Ausrüstung brauche ich zum Trailrunning? Die ultimative Packliste!

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Das Trailrunning übt auf viele Läufer eine ganz besondere Faszination aus. Beim Laufen abseits asphaltierter Strassen, im Gebirge oder in unebenem Gelände kann man ein Gefühl der Freiheit erleben, das man im Alltag kaum hat. Vor allem in der Schweiz gibt es eine Reihe wunderschöner Touren. Jeder Trail ist anders und jeder Run somit ein neues, aufregendes Erlebnis.

Das bedeutet jedoch auch, dass man sich vor jedem Lauf neu überlegen sollte, welche Ausrüstung mit dabei sein muss. Welche Ausrüstung brauche ich zum Trailrunning? Wichtig ist hierfür insbesondere die Länge der Strecke, die erwartete Wetterlage, die Intensität der Steigung sowie die Geschwindigkeit, in der man unterwegs ist. Der folgende Artikel schafft einen Überblick über die benötigten Ausrüstungsgegenstände, sodass Sie einen ersten Eindruck bekommen, worauf es beim Trailrunning ankommt.

Welche Ausrüstung brauche ich zum Trailrunning – diese Basisausrüstung sollte niemals fehlen

Vor allem bei längeren Läufen wird die Ausrüstung schnell umfangreicher, als man möglicherweise denkt. Je nachdem, welche Pläne man hat, stellt man das Equipment individuell zusammen. Dennoch gibt es eine Reihe von Ausrüstungsgegenständen, die die Basis bilden und die auf jedem Lauf benötigt werden. Dazu gehört natürlich die passende Kleidung für das Outdoor-Unterfangen. Diese ist idealerweise atmungsaktiv, wasserabweisend und erfüllt eine Reihe anderer Anforderungen.

Genauso wichtig sind die Trailrunning-Schuhe. Die Laufschuhe sollten Stabilität, Halt und Protektion bieten. Viele erfahrenere Trailrunner besitzen mehr als ein Paar Schuhe. Wer gerade erst ins Training einsteigt, für den gibt es eine Reihe Allrounder, die für eine grosse Range an Strecken geeignet sind. Bei Unsicherheiten lässt man sich diesbezüglich am besten in einem Spezialgeschäft beraten.

Neben diesen beiden grundlegenden Dingen gehört noch folgendes zur Basisausrüstung:

  • Laufsocken
  • Stirnband
  • Handschuhe
  • leichter Rucksack/Weste
  • Snacks für längere Touren
  • Trinkflasche/Trinksystem
  • Mobiltelefon (mit GPS)

Handschuhe – auch im Sommer?

Die meisten Menschen benutzen Handschuhe nur aus dem Zweck, um im Winter die Hände warmzuhalten. Das kann an kühlen Tagen auch beim Trailrunning nützlich sein – insbesondere dann, wenn Du in höheren Lagen unterwegs bist. Doch sie haben auch eine andere nützliche Funktion: Spezielle Trail-Handschuhe ermöglichen es, sich auf steinigen und bergigen Untergründen gut abzustützen. Gleichzeitig hat man einen besseren Grip und rutscht an feuchten Berghängen nicht so schnell ab.

Wer Stöcke benutzt, hat auch Vorteile davon, zu Handschuhen zu greifen: So bilden sich langsamer Blasen an den Händen. Insbesondere die empfindliche Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger ist so besser geschützt. Je nach Temperatur gibt es Handschuhe in unterschiedlichen Ausführungen von dünn bis dick. An warmen Tagen eignen sich möglicherweise auch fingerlose Modelle, die Halt und Stabilität erhöhen, ohne die Hände allzu sehr aufzuheizen.

Verpflegung bei langen Touren

Wenn Du den ganzen Tag lang unterwegs bist, vielleicht sogar eine mehrtägige Tour geplant hast, dann ist es umso wichtiger, ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu sein. Ideal ist es, konstant etwas zu sich zu nehmen und keine allzu langen Pausen ohne Kalorienzufuhr zu haben. Andernfalls riskiert man allzu abrupte Leistungseinbrüche und Durchhänger. Achte also darauf, immer ein paar Müsliriegel, Nüsse, Trockenfrüchte oder Gels dabeizuhaben. Teile Dir den Proviant so ein, dass Du wirklich regelmässig zumindest einen Bissen nimmst. Als Alternative zu Gels kannst Du auch Fruchtpürees nutzen.

Deine Trinkblase oder Trinkflasche füllst Du am besten mit isotonischen Getränken wie Fruchtschorle oder etwas Holundersaft. Dazu kannst Du eine Prise Salz geben. Wenn Du es damit nicht übertreibst, wirst Du es später nicht mehr schmecken und es ist eine gute Möglichkeit, um Muskelkrämpfen vorzubeugen. Echte Outdoorfreaks können zusätzlich auch in einen tragbaren Wasserfilter investieren. Damit lässt sich Wasser, beispielsweise aus Flüssen oder Seen, in Trinkwasser umwandeln.

Welche Ausrüstung brauche ich zum Trailrunning – der ideale Trailrunning-Rucksack

Wer nur eine oder zwei Stunden unterwegs ist, braucht meist keinen Trailrunning-Rucksack mitzunehmen. Bei Touren, die darüber hinausgehen, ist ein Rucksack jedoch kaum wegzudenken. Mittlerweile gibt es eine Auswahl an sehr leichten Modellen auf dem Markt, die auf dem Rücken kaum noch spürbar sind. Minimalismus wird hier grossgeschrieben. Je schwerer der Rucksack und umso sperriger das Gepäck, umso anstrengender wird letztendlich auch das Laufen.

Die meisten Trailrucksäcke haben eine Füllmenge zwischen fünf und zwölf Litern. Das ist gerade ausreichend, um die nötigsten Ausrüstungsgegenstände darin zu verstauen und sollte keinesfalls überstrapaziert werden. Nahrung, Wasser, Telefon, Wechselsocken und bei Bedarf eine Regenjacke können so aber gut transportiert werden. Wichtig ist es, dass der Rucksack ergonomisch ist und eng am Körper anliegt. Viele Rucksäcke haben zusätzlich eine Reihe kleinerer Fächer, die auch von aussen zugänglich sind. Das hat den Vorteil, dass Du während des Laufens schnell darauf zugreifen kannst und nicht lange im Rucksack kramen musst.

Fotos: CamelBak® & Boa®

ÜBER DEN AUTOR

Anna Suter

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