5 Tipps Bergfotografie: Eine Bergwanderung ist ein wunderbares Erlebnis, das sich fotografisch festzuhalten lohnt. Doch es ist gar nicht so einfach, die atemberaubenden Landschaften gekonnt in Szene zu setzen. Mit diesen Tricks werden die Aufnahmen garantiert bildgewaltig.

Tipp Bergfotografie: der goldene Schnitt

Die Drittel-Regel ist eines der ältesten Kompositionsmittel der Fotografie, sie macht das Bild für den Betrachter besonders interessant. Dabei wird das Foto sowohl vertikal als auch horizontal in gleich grosse Drittel aufgeteilt, die vier Schnittpunkte ergeben den “goldenen Schnitt”. Das Hauptmotiv sollte auf einem oder mehreren dieser Punkte liegen, so bekommt das Bild mehr Spannung. Praktische Hilfestellung: Bei den meisten Kameras und Smartphones kann man sich das Drittelraster direkt auf dem Display anzeigen lassen.

Tipp Bergfotografie: das richtige Licht

Die Zeit kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang ist wunderbar geeignet, um stimmungsvolle Aufnahmen zu machen. Dann steht die Sonne besonders tief und taucht die Berge in ein zauberhaftes Licht, das von tiefen Blau- bis zu satten Rottönen reicht. Es lohnt sich, die Kamera schon vorher entsprechend einzustellen, denn diese zauberhaften Lichtverhältnisse sind oft nur von kurzer Dauer.

Auch wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckt, ist das kein Grund, die Kamera in der Tasche zu lassen. Nebel verleiht den Aufnahmen eine mystische Stimmung und eine Wolkenformation rings um ein Bergmassiv ist ein spannendes Motiv.

Tipp Bergfotografie: führende Linien

Der Blick des Betrachters lässt sich mithilfe von Linien lenken und auf bestimmte Bildelemente hinführen. Insbesondere Diagonalen haben eine starke Wirkung und verleihen der Aufnahme Dynamik. Dafür bieten sich etwa Zäune und Wanderwege, aber auch diagonale Felswände an. Eine ähnliche Spannung erzeugen markante Linien wie Felsstrukturen, Berghänge oder Wasserlinien.

Tipp Bergfotografie: eine andere Perspektive

Oft neigt man instinktiv dazu, die Kamera auf Augenhöhe zu positionieren. Ein anderer Blickwinkel kann bei der Bergfotografie jedoch Wunder wirken. Für Aufnahmen aus der Vogelperspektive bietet es sich an, auf einen Hügel, Felsblock oder ein Gebäude zu klettern. Von dort aus hat man den perfekten Überblick über die Landschaft. Aus der Froschperspektive kann man dem Bild eine hohe Dynamik verleihen, zum Beispiel indem man Wanderer oder Mountainbiker in Aktion fotografiert. Bilder aus der Bewegung zu schiessen, ist für Anfänger allerdings recht schwierig. Wem der perfekte Schuss noch nicht gelingen will, der kann sich auf Lumas nach aussergewöhnlichen Motiven umschauen, um Ideen und Inspirationen zu bekommen – und das Wohnzimmer mit diesen Motiven schmücken.

Tipp Bergfotografie: gezielter Bildausschnitt

Das wunderschöne Panorama einer Gebirgslandschaft wird üblicherweise im Weitwinkel aufgenommen, um einen möglichst grossen Bildausschnitt zu haben. Mitunter kann es jedoch besser sein, den Bildausschnitt zu verkleinern, um den Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bereich zu lenken. Beim Wandern und Klettern ist auch das Equipment – wie Wanderschuhe, Seile oder Karabinerhaken – ein interessantes Fotomotiv. Durch Hintergrundunschärfen lassen sich spannende Effekte erzeugen.


Bildrechte: Flickr Above the fog Felix Haller CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten; Titelbild Merrell

comments (1)

  • Oliver Huber

    Hi, Danke für die Tipps. Als Anfänger im Bereich der Naturfotografie teste ich mich momentan an die verschiedenen Kameraeinstellungen heran. Hilfreich ist mir bei dabei eine Namens “Photo Guru”, diese ist nicht kostenlos, aber m.E. ihr Geld wert um kurz einen Blick draauf zu werfen, welche Kameraeinstellungen für die jeweilige Situation passend ist. Servus Oli

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