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Bericht Reka Dorf Montfaucon – Partnerschaft Tissot und Reka

Anfangs Juni verbrachte ich zwei Tage im Reka Dorf in Montfaucon. Tissot und Reka luden ein. Vorgestellt wurde die Partnerschaft der beiden Unternehmen, welche im Reka Dorf unter dem Motto «Im Jura die Zeit vergessen» ganz offensichtlich ist. Neben tollen «Uhren-Spielgeräten» für die ganze Familie habe ich noch andere Perlen entdeckt. Im Reka Dorf gibt es eine Bikestation mit Mietvelos für Gross und Klein. In der Zwischensaison werden sogar geführte Touren angeboten. «Holiday on Bike» entsteht, wenn Thömus und Reka zusammenspannen.

Schon die Reise in den malerischen Jura gleicht einer Tour in vergangene Zeit. Mir scheint, als ob die Uhren einfach etwas langsamer ticken. Von daher passt das Motto «Im Jura die Zeit vergessen» hervorragend. Das Reka Dorf in Montfaucon liegt malerisch eingebettet zwischen sanften Hügelzügen. Die Häuschen stehen inmitten blühender Wiesen und saftig grüner Bäume. Sie sind komplett eingerichtet und mit bis (teilweise) zwei Schlafzimmern und bis zu sechs Betten für Familien oder kleiner Gruppen hervorragend geeignet. Dazu ein heimeliges Cheminée, ein Gartensitzplatz und fernab vom Verkehr.

Ein einziger grosser Spielplatz

Das ganze Dorf ist ein einziges Kunstwerk. Mächtig gross steht da ein riesiger Uhrenturm der unterhaltsame, knifflige Spiele für Kinder jeden Alters beherbergt. Das Herzstück des Turms ist mit Sicherheit der Grill in unglaublichen Dimensionen. Da verpflegt man eine Grossfamilie spielend leicht. Spiele – das Thema zieht sich durchs Dorf. Als Familie kann man sich gut und gerne den ganzen Tag verweilen. Denn auch die Minigolfanlage ist toll. Man spielt auf Zifferblättern aus Glas. So bekommt Minigolf eine ganz besondere Note. Das Beste daran? Der Tissot-Cup: Von Mitte Juni bis Mitte Oktober gibt es jede Woche eine Tissot-Uhr zu gewinnen. Wenn das mal kein Anreiz ist, öfter den Schläger zu schwingen?

Spielen macht hungrig. Normalerweise verpflegt man sich in seinem eigenen Häuschen. Das ist familienfreundlich und auch für sportlich Aktive angenehm. Denn der knurrende Magen muss nicht warten, bis das Restaurant öffnet. Im Dörfchen Montfaucon steht ein Volg-Lädeli, in dem man alles für den täglichen Bedarf bekommt. Und wenn man schon mal im Dorf ist, darf man getrost einen Abstecher ins hübsche «Aux Couleurs du terroir» machen. Das Lokal hat eine vorzügliche Speisekarte und die Kuchenvitrine kann man einfach nicht ignorieren. Wer zudem ein Liebhaber von regionalen Produkten und fair gehandelter Ware ist, kommt hier voll auf seine Kosten: Das Restaurant ist auch ein Verkaufslokal.

E-Bike? E-Bike!

Irgendwie heimisch – auf jeden Fall schweizerisch – sind auch die Bikes, auf denen wir heute unterwegs sein werden. Ich bin skeptisch. Bis dato habe ich E-Bike-Radler eher belächelt. Jetzt soll ich mich also selbst auf ein solches schwingen und eine geführte Tour zum Etang de la Gruyère mitmachen. Ich schnapp mir eines der bereitgestellten E-Bikes und bin erstaunt, wie leicht das Modell «Thömus E1» ist. Es fährt sich superwendig und ich muss zugeben: Es macht Spass, mit Motor-Unterstützung die Gegend zu erkunden. Der grosse Vorteil ist natürlich, dass sich das Leistungsniveau dank E-Bikes innerhalb einer Gruppe spielend leicht ausgleichen lässt. Trainierte und weniger Trainierte können so perfekt miteinander auf Tour gehen. Denn das Bike hat drei verschiedene Unterstützungsstufen. Und so kommt es, dass eine Gruppe von zehn Leuten an den Etang de la Gruyère und wieder zurück fährt –ohne das gut bekannte «Handorgelsyndrom». Dafür alle mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Abends werden wir im Restaurant «Le Jurassienne» köstlich verpflegt. Im «Le Jurasienne» finden hin und wieder Themenabende statt, bei denen man bekocht wird. Heute stehen Jurassische Spezialitäten auf der Speisekarte. Wir geniessen ausgiebig. Und dann freue ich mich, zu später Stunde, in meinem Häuschen «Les Enfers» unter die Bettdecke zu schlüpfen. Zumal mir für den Samstag ein Spezialprogramm bevorsteht.

Geführte Biketour – Green Grand Canyon Schweiz

Da ich schon in der Gegend bin, will ich auch etwas davon sehen und erleben. Deshalb gönne ich mir am Samstag eine geführte Biketour. Der Bikeguide, Ruedi Brenzikofer, ist mit dem Jura sehr vertraut. Das merkt man ab dem ersten Meter. Er spult nicht einfach Kilometer ab, sondern lässt hier und dort spannende Informationen zur Gegend einfliessen. Kultour, nenn ich das. Unglaublich abwechslungsreich und schön, so erlebe ich unsere Ausfahrt. Mal schlängelt sich der Weg durch den Wald sanft der Höhenlinie entlang abwärts. Nur um sich kurze Zeit später fast überhängend ins Tal zu stürzen. Wir queren Wiesen und Weiden und unzählige Kuhgatter. Die lassen sich übrigens ganz bequem öffnen, ohne vom Velo zu steigen. Wenn man, wie Ruedi, ein geübter Biker ist. Bald haben wir 550 Höhenmeter abwärts vernichtet und der Doubs liegt vor uns. Der Biketrail folgt dem Flussverlauf. Die Augen sind über und über beschäftigt, all die pittoresken Bilder einzufangen. Grün in tausend Variationen, stoisch ruhige Fliegenfischer, schmucke Häuser und Landschaftsmalerei in Perfektion. Und schon wieder wechselt die Szenerie. Wir kommen in einen Wald, der irgendwie magisch ist. Über und über mit Moos behangene Bäume erwecken den Anschein, als ob sie Feen und Elfen beherbergen. Der Weg gräbt sich durchs Dickicht, über kleine Flüsschen und ist wunderbar flowig zu fahren. Bald passieren wir das Grenzdorf Gumoins, fahren über eine Brücke und stehen wieder auf Schweizer Boden. Das heisst: Wir befinden uns auf dem Heimweg. Wo es runter geht, geht es rauf. Knapp 900 Höhenmeter stehen uns bevor. Die Steigung ist angenehm und wir erklimmen Meter um Meter. Als Abschlusszückerli gibt es nochmals einen hübschen Trail über einen Hügel-Rücken zurück nach Montfaucon. Nach rund vier Stunden sind wir wieder da, wo alles begann. Und die Uhren gehen noch immer etwas langsamer.

Fazit

Das Reka Feriendorf ist nicht nur ein Familienparadies. Gerade in der Zwischensaison (genaue Daten auf der Webseite des Reka Dorfes Montfaucon) will man auch andere Gäste ansprechen. Tolle Biketouren (die Guides sind in der Zwischensaison vor Ort), ausgedehnte Wanderungen, Kajakfahren auf dem Doubs (Boote kann man mieten) oder Ausflüge in die nahegelegenen Städte Sainelégier, La-Chaux-de-Fonds, St. Ursin bieten ganz viel Abwechslung. Die Mietpreise für die Häuschen sind absolut budgetfreundlich (Häuser für 2 – 6 Personen, ab CHF 800.00 / Woche). Insofern passt das Credo von Tissot und Reka hervorragend: Gold value at silver price.

Informationen zum Reka Dorf Montfaucon

  • 33 Wohnhäuser
  • Bikepavillon von Thömus mit Mietvelos (Bikes, Schattenvelos, Kinderbikes, Tourenräder etc.)
  • Hallenbad und Kinderplanschbecken
  • Uhrenspielpark
  • Minigolfanlage
  • Wellnesscenter

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