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Wann ist es passiert?

Am 09. Januar 2016.

Wo ist es passiert?

Das Anrissgebiet liegt in der Nähe des Simplonpasses. Die Lawinen löste sich in der Region Mäderlücke am Orte genannt „Bodme“, was zur Gemeinde Ried-Brig gehört. Anders ausgedrückt liegt der Hang unterhalb der Mäderhütte. Die Lawine war im Höhenbereich 2560 m. Der Lawinenniedergang ereignete sich in einem Nordwesthang.

Welche Gefahrenstufe war gemeldet?

Gefahrenstufe 3 erheblich.

Was ist passiert?

Am 09. Januar 2016 gegen 11:30, löste sich in der Region Mäderlücke, 100 Meter unterhalb der Mäderhütte eine Lawine. Zwei Tourenskifahrer verloren dabei ihr Leben.

Drei Tourenskifahrer befanden sich in der Region Mäderlücke am Orte genannt „Bodme“, als sich eine Lawine (300 breit und 200 Meter lang) löste und die drei Männer verschüttete. Nach dem Alarmeingang begab sich die Rettungsstation Simplon und drei Lawinenhundeführer unverzüglich vor Ort. Die drei Tourenskifahrer konnten bereits vor dem Eintreffen der Rettungskolonne von einer weiteren Gruppe rasch geortet und geborgen werden. Zwei der Gruppe erlagen anschliessend ihren schweren Verletzungen.

Bei den Opfern handelt es sich um zwei italienische Staatsbürger im Alter von 20 und 24 Jahren.

Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Eingesetzte Mittel: 2 Helikopter Air-Zermatt – Rettungsstation Simplon (6 Mann) – 3 Lawinenhundeführer – Kantonspolizei.

Quellen: Police cantonale valaisanne, SLF
Bild Quelle: map.geo.admin.ch, Copyright geodata © swisstopo

Wichtige Hinweise

Die Daten (alle von Kantonspolizei/SLF/Rettung) können Fehler und Ungenauigkeiten enthalten – besonders kurz nach Unfällen sind die verfügbaren Informationen meist nur lückenhaft und relativ ungenau. Sobald genauere Informationen vorliegen, werden diese möglichst aktualisiert.

Der genaue Unfallhergang wird von der Polizei analysiert, was in der Regel mehrere Monate dauert. Die daraus resultierenden Erkenntnisse (z. B. genaue Unfallstelle, Unfallhergang) fliessen anschliessend in die Unfallberichte sowie die Unfalldatenbank des SLF sowie in die Übersicht der letzten 20 Jahre des SLF ein.

Leider ist es ein sehr trauriger Anlass, diese Zeilen zu schreiben. Aus Respekt gegenüber den Verunfallten ist uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir hier nur Fakten/Informationen liefern wollen. Und keinerlei Schuldzuweisungen, Mutmassungen oder Vermutungen anstellen. Jeder muss sich sein eigenes Bild machen. Informationen können helfen, sein eigenes Verhalten zu hinterfragen (Ziel Prävention).

Den Angehörigen und Familien der Verunglückten möchten wir mitteilen, dass wir Ihren Verlust zutiefst bedauern und sprechen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.


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