Test Tatonka Beryl W’s Pants

Tatonka Beryl Ws Pants3
Test Tatonka Beryl W’s Pants
6.3 / 10 Bewertung
PRO
  • vielseitig durchs Jahr einsetzbare Regenhose
  • robust, solide
  • angenehmes, elastisches Material
  • guter Schnitt
  • gute Verarbeitung
CONTRA
  • mehr oder grössere Taschen wären gut
  • seitliche RV nicht durchgehend
  • kein Leichtgewicht
Testurteil
Die Regenhose Tatonka Beryl W’s Pant hält, was sie verspricht. Nämlich Regen und Schnee vom Körper fern. Die Hose überzeugt durch ihr angenehmes, solides Material und ihren guten Schnitt. Ein Leichtgewicht oder ein Schnäppchen ist sie aber nicht, muss sie aber auch nicht sein. Wer eine Allround-Regenhose für das ganze Jahr sucht, bekommt sie hiermit.
Funktion6.9
Qualität/Verarbeitung7.4
Gewicht/Packmass5.2
Umwelt/Nachhaltigkeit6.8
Preis-Leistung5.2

Fakten

Tatonka Beryl W’s Pant, Farbe darkest grey, Grösse 38, # 8007.798 / Barcode 4013236230970

  • Gewicht: 414 g nachgewogen (440 g laut Hersteller)
  • Material: T-Vent 3L + Einsatz aus N.Cordura 700 PD

Angaben vom Hersteller:

Robuste, elastische Tourenhose aus wasserdichtem und atmungsaktivem T-Vent 3L.

  • Einsatz aus N.Cordura 700 PD am inneren Beinabschluss
  • Stark vorgeformte Knie
  • Seitliche Zweiwegereißverschlüsse, im Thermofusionsverfahren eingesetzt
  • Einfacher Hosenverschluss mit Reißverschluss
  • Verstellbarer Saum
  • Logo-Label
  • Logo-Druck
  • Material T-Vent 3L: Das strapazierfähige, elastische, wind- und wasserdichte 3-Lagen-Material wird bei Tatonka für hochwertige HardShell-Jacken eingesetzt. Durch die Verwendung einer nonporösen PU-Membran ist der Einsatz eines elastischen Stoffes möglich und eine hervorragende Atmungsaktivität gewährleistet.
  • Wassersäule: 20 000 mm
  • Atmungsaktivität: 15 000 g/m²/24h
  • Regular Fit

Praxistest Tatonka Beryl W’s Pant

Die Tatonka Beryl W’s Pant habe ich auf Touren im Herbst und Winter ausgiebig getestet. Sie war im Einsatz bei Touren mit Ski, Schneeschuhen und Wanderschuhen. Auch für eine Hochtour hatte ich sie am Start.

Die Regenhose Tatonka Beryl W’s Pant macht von Beginn an einen soliden Eindruck. Das hauseigene Material T-Vent ist dreilagig – die Membran/Beshichtung besteht hierbei aus Polyurethan, das aussen und innen von einem Gewebe geschützt wird. Das bietet eine sehr gute Wassersäule und ordentliche Atmungsaktivität – das zeigt auch der Test. Die Hose ist wasserdicht. Bei schnellen Aufstiegen wird es aber unter der Hose zu heiss – aber das ist bei jeder Regenhose der Fall. Und die Tatonka Beryl W’s Pant kann man dann ja gut belüften durch die seitlichen Reissverschlüsse.

Das Material ist insgesamt robust und steif, aber trotzdem samtig-weich im Griff. Und vor allem elastisch, was die Beweglichkeit der Hose fördert und sich sehr angenehm bemerkbar machte!

Die Beininnenseiten sind unten am Saum mit einem Cordura-Material verstärkt. Das schützt vor scharfen Skikanten. Die Weite am Bund unten kann man mit zwei Druckknöpfen verstellen, am oberen Bund mit integriertem Gurt – beides ist praktisch. Nichts drückt, auch nicht mit Rucksack-Hüftgurt.

Der vorgeformte Schnitt der Hose passt gut – nicht nur mir, sondern auch Freundinnen, denen ich die Hose lieh. Qualitativ ist die Tatonka Beryl W’s Pant sehr gut verarbeitet – die seitlichen Reissverschlüsse sind schön verschweisst.

Was könnte man besser machen? Zum einen wäre eine Cargotasche bei der Hose extrem praktisch (technisch halt aufwendig). Dazu sind die seitlichen Reissverschlüsse leider nicht durchgehend. Das erschwert das Anziehen – man muss die Schuhe abziehen. Dazu dürfte die Hose für ihre Funktion am Ende gerne ein paar Gramm leichter und auch kleiner verpackbar sein. Das Preis-Leistungs-Verhätlnis ist gut, sie ist gut gemacht, aber für eine Eigenmebran nicht günstig.

Insgesamt ist die Tatonka Beryl W’s Pant eine sehr solide und robuste Regenhose, die sich gut zum Drüberziehen eignet. Und das das ganze Jahr hindurch. Empfehlenswert.

Preis

Die Tatonka Beryl W’s Pant kostet 230 €.

Händlersuche/Storefinder

Links

Hersteller Tatonka

Auskunft und Vertrieb über den Hersteller

ÜBER DEN AUTOR

Lea Balmer

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