Madrisa Rundtour – einfache Skitour Klosters

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Die Madrisa Rundtour ist eine beliebte einfache Skitour Klosters bzw. in der Region Davos Klosters. Sie ist auch für Einsteiger:innen geeignet. Das Besondere an dieser Tour: Da die Höhenmeter beim Aufstieg grösstenteils mit Skiliften zurückgelegt werden, hat man genug Energie für die langen Abfahrten. 

Einfache Skitour Klosters – die Madrisa Rundtour

Für Skitouren-Einsteiger:innen ist nicht nur der Aufstieg, sondern auch die Abfahrt im Tiefschnee anstrengend. Daher bieten sich Touren an, bei denen man mit wenig Mühe den Gipfel erreicht. Und dann viel Gelegenheit hat, an der Fahrtechnik zu feilen. Die einfache Skitour Klosters Madrisa Rundtour bietet genau das: 250 Meter Aufstieg, 2200 Meter Abfahrt. Das geht, weil die Höhenmeter beim Aufstieg grösstenteils mit Skiliften zurückgelegt werden. Natürlich ist die einfache Skitour Klosters Madrisa Rundtour auch für geübte Skitourengeher:innen, die gerne lange Abfahrten geniessen, ein Highlight.

Einfache Skitour Klosters – die Madrisa Rundtour
Madrisa Rundtour. Foto: Roman Huber

Los geht’s in Klosters Dorf

Die Madrisa Rundtour beginnt in Klosters. An der Talstation der Madrisa Gondelbahn kann man ein Ticket (CHF 42.-) für die gesamte Strecke kaufen. Mit der Gondelbahn und dem Sessellift Schaffürggli geht es auf die Madrisa. Theoretisch nimmt man dann den Madrisa Bügellift, bei unserer Tour war dieser jedoch nicht in Betrieb. Daher mussten wir bei der Traverse aufs Schlappinerjoch ein paar Höhenmeter aufsteigen. Das merkt man aber kaum, und während des Weges hat man einen tollen Blick ins Schlappinertal und zurück nach Klosters.

Einfache Skitour Klosters – die Madrisa Rundtour – Aufstieg zum Schlappinerjoch. Foto: Roman Huber
Einfache Skitour Klosters – Aufstieg zum Schlappinerjoch. Foto: Roman Huber

Abstecher nach Österreich: Abfahrt ins Valzifenztal nach Gargellen

Auf dem Schlappinerjoch überquert man die Grenze nach Österreich und gelangt ins Montafon. Die Abfahrt ins Valzifenztal liegt auf der Schattenseite des Bergs und bietet daher eine tolle Schneequalität. Zu Beginn ist die Abfahrt recht steil und daher für Einsteiger:innen eine Herausforderung. Danach folgt aber ein langes, flaches Stück durchs Tal, bei dem man sich wieder erholen kann.

Splitboarder:innen müssen damit rechnen, dass sie hier einige Male abschnallen müssen. Generell ist der erste Teil der Tour mit der langen Traverse aufs Schlappinerjoch und der Abfahrt durchs Tal mit dem Splitboard nicht so angenehm wie mit den Tourenski. Die letzten Meter der Abfahrt legt man auf der Piste zurück und gelangt dann zur Talstation der Schafbergbahn.

Zurück nach Graubünden: Aufstieg aufs St. Antönierjoch

An der Kasse der Talstation in Gargellen mussten wir unser Touren-Ticket umtauschen. Während unserer Tour galt in den Skigebieten in Österreich 2G, und in geschlossenen Räumen musste eine FFP2-Maske getragen werden – vor der Tour sollte man sich also ggf. über die aktuellen Bestimmungen informieren.

Der Aufstieg zum St. Antönierjoch beginnt mit einer Fahrt mit der Schafberg-Gondelbahn und dem Sessellift Kristallbahn gemütlich. Bei der Bergstation gibt es ein Restaurant mit grosser Sonnenterasse. Perfekt für eine Mittagspause. Nach einem kurzen Stück auf der Piste zweigt man ab, der Aufstieg zum Gipfel dauert bei gemütlichem Tempo eine knappe Stunde. Oben angekommen überquert man wieder die Grenze zur Schweiz.

Krönender Abschluss: Abfahrt nach St. Antönien

Vom St. Antönierjoch hat man wieder eine herrliche Aussicht. Nun folgt die letzte Abfahrt durchs Alpeltälli nach St. Antönien (siehe auch Chrüz – einfache Skitour St. Antönien). Dort angekommen nimmt man das Postauto nach Küblis, und von dort die Rhätische Bahn zurück nach Klosters.

Gemäss den Angaben von Graubünden Tourismus dauert die Tour 6.5 Stunden. Wir haben etwas länger gebraucht. Wer es gerne gemütlich nimmt oder mit dem Splitboard unterwegs ist sollte mehr Zeit einrechnen. Da die Tour sehr beliebt ist, findet man höchstwahrscheinlich auf der gesamten Strecke Spuren und begegnet regelmässig anderen Tourengeher:innen. Die Tour eignet sich daher auch gut, wenn man zum ersten Mal selbständig unterwegs ist. Für Einsteiger:innen empfiehlt sich die Begleitung durch eine:n professionelle:n Bergführer:in. 

Alternative: Über den Riedkopfsattel nach Partnun

Wir haben ab dem St. Antönierjoch einen anderen Weg eingeschlagen, um im Berghaus Sulzfluh zu übernachten. Von dort kann man am nächsten Tag nach St.Antönien abfahren, oder eine weitere Skitour wie die Röbispitzen – einfache Skitour Partnun unternehmen.

Um zum Berghaus zu gelangen sind wir durch das Alpetitälli traversiert und zum Riedkopfsattel aufgestiegen. Von oben dort folgt eine zunächst recht steile Abfahrt nach Engi, die dann Richtung Partnun immer flacher wird und schlussendlich über einen Winterwanderweg direkt zum Berggasthaus führt. Wir sind gerade rechtzeitig vor dem Eindunkeln angekommen.

Nützliche Links einfache Skitour Klosters

Wie kommt man am einfachsten zum Ausgangspunkt nach Klosters?

Mit dem Zug erreicht man die Madrisa Bahn in Klosters sehr bequem. Vom Bahnhof Klosters Dorf sind es nur wenige Minuten zu Fuss bis zur Talstation der Madrisa Gondelbahn. Dies ist eine sehr praktische und umweltfreundliche Möglichkeit, um die Madrisa Bahn zu erreichen, besonders wenn man die einfache Skitour Kloster Madrisa Rundtour machen möchte und somit am Ende in St. Antönien landet.

Es empfiehlt sich, die aktuellen Zugverbindungen und Fahrpläne der Rhätischen Bahn (RhB) zu checken.

Quellen, Fotos: Die Tour wurde unterstützt von Graubünden Ferien. Alle Fotos ©Roman Huber.

ÜBER DEN AUTOR

Dominique Wirz

Dominique Wirz testet Ausrüstung für ich-liebe-berge.ch – sie liebt die Bewegung in der Natur als Ausgleich zur Denk- und Schreibarbeit, mit der sie als Doktorandin an der Uni die meiste Zeit des Tages verbringt. Beim Joggen, Wandern, Skifahren und Snowboarden kann sie Stress abbauen, Energie tanken und kommt auf gute Ideen. Dominique mag Ausrüstung, die vielseitig und funktional ist, aber auch schön aussieht.

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