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In der vergangenen Nacht konnte der erste Lauf der 20. Patrouille des Glaciers erfolgreich durchgeführt werden. Trotz der schwierigen Schneeverhältnisse fanden die Patrouillen nahezu perfekte Bedingungen vor.

Am Dienstagabend um 22 Uhr fiel in Zermatt (VS) der Startschuss zum ersten Lauf (Z1) der diesjährigen Patrouille des Glaciers. 996 Sportler machten sich an der 20. Durchführung des härtesten Teamwettkampfs der Welt auf den Weg von Zermatt nach Verbier. Für die 332 militärischen und zivilen Dreierpatrouillen galt es rund 53 Kilometer mit rund 4’000 Höhenmetern Steigung zu überwinden. Das schnellste Team absolvierte den anspruchsvollen Parcours in 7 Stunden, 26 Minuten und 40 Sekunden (SC Goms – Markus Julier, Matthias Imsand und Charly Imoberdorf). Das schnellste Damenteam legte die Strecke in 9 Stunden, 36 Minuten und 42 Sekunden zurück (Team Dynamit Ladies mit Claudia Stettler, Michaela Feurle und Milena Landtwing).

Weitere 389 Patrouillen machten sich am frühen Mittwochmorgen auf den Weg von Arolla nach Verbier (A1). Die kürzere Strecke der Patrouille des Glaciers geht über eine Distanz von 26 Kilometer, wobei die Teilnehmer insgesamt rund 2’000 Höhenmeter Steigung bewältigen müssen. Die diesjährige Bestzeit liegt bei 3 Stunden und 48 Minuten (UPA 1/Olivier Favre, Laurent Favre und Manuel Favre). Das schnellste Damenteam legte die Strecke in 4 Stunden, 34 Minuten und 14 Sekunden zurück (Ski-Club Bagnes mit Emily Vaudan, Emmanuelle Ruchti und Laure Baudois).

Die Streckenverhältnisse waren unter anderem dank des grossen Einsatzes von rund 1’700 Armeeangehörigen und zivilen Partnern optimal, und das Wetter sorgte für eine ausgezeichnete Kulisse. Der erste Lauf der PDG 2016 darf trotz der schwierigen Schneeverhältnisse als grosser Erfolg für die Schweizer Armee verbucht werden.

Max Contesse, Kommandant der PDG, zieht eine entsprechend positive Zwischenbilanz:

«Dank dem grossartigen Einsatz der militärischen und zivilen Helfer ist uns ein beinahe perfekter Lauf gelungen. Die Bedingungen für die 20. Ausgabe der Patrouille des Glaciers hätten wohl nicht besser sein können.»

621 dankbare Patrouillen im Ziel

Der Effort der Patrouillen, die es bis ins Ziel schafften, ist enorm. Entsprechend würdigt Kommandant Max Contesse die sportlichen Leistungen: «Für uns sind alle, die den härtesten Teamwettkampf der Welt absolviert haben, Heldinnen und Helden.» Von den 721 in Zermatt und Arolla gestarteten Dreierteams erreichen 621 vollzählig das Ziel in Verbier. «Überglücklich sind die Teilnehmer über die Ziellinie gelaufen», beschreibt Kommandant Max Contesse seinen Eindruck vor Ort. «Viele Athleten dankten den anwesenden Soldaten für ihre Arbeit», fügt er an.

News Patrouille des Glaciers: Resultate/Ranglisten

Die Ergebnisse sämtlicher Patrouillen sowie die Schlussranglisten der Rennen Z1 und A1 sind unter folgendem Link verfügbar: PDG Resultate.
Frühere Informationene und News zur diesjährigen Patrouille des Glaciers findet ihr hier.


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