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Fotografieren ist etwas Wunderbares. Insbesondere Landschafts- und Bergfotografie haben ihren Reiz, da man mit den verschiedenen Tageszeiten völlig unterschiedliche Effekte erzeugen kann. Trotzdem stellt sich immer wieder die Frage, ob die Kamera gut genug geschützt ist, ob man alles dabei hat und worauf man achten muss. Damit in Zukunft nichts mehr vergessen geht und Sie optimal vorbereitet sind, folgt nun eine Checkliste und Anmerkungen zu den wichtigsten Dingen, an die Sie in Bezug auf Ihre Bergfotografie Ausrüstung unbedingt denken sollten.

Bergfotografie Ausrüstung: Was muss alles mit?

Zunächst einmal muss man sich immer fragen, wo es denn überhaupt hingeht, wie lange und was fotografiert werden soll? Will man eher Panoramas von Bergen fotografieren oder doch mehr ins Detail gehen? Oder sollen sogar Nahaufnahmen der Flora und Fauna gemacht werden? Je nachdem was das Ziel ist, muss man sich für ein anderes Objektiv entscheiden. Hat man eines ausgewählt, muss man sich überlegen, ob auch ein externer Blitz mitgeführt werden soll. Braucht man den überhaupt? Auch hier stellt sich die Frage, was fotografiert werden soll. Ich persönlich begnüge mich meist mit dem internen Blitz, den meine Spiegelreflex hat, da ich am liebsten Nachtaufnahmen mit langen Belichtungszeiten mache, um eine möglichst mystische Szene zu kreieren. Dennoch, diese Entscheidung ist jedem selbst überlassen.

Der Rest ist eigentlich ganz einfach: Man braucht Speicherkarten, und zwar mit genug Speicherplatz, damit man keine Fotos löschen muss, bevor man sie am Computer ansehen kann. Denn am PC sehen die Fotos nochmal ganz anders aus als auf dem kleinen Bildschirm der Kamera. Vielleicht entdeckt man eine Unschärfe, die man so nicht haben wollte und die auf einem andern Foto besser aussieht. Aus diesem Grund empfehle ich eine Speicherkarte mit mindestens 32 GB und eine Ersatzspeicherkarte mit ebenso viel Platz. Damit kann man dann Knipsen, bis die Finger einschlafen.

Also, was brauchen wir noch? Ahja, einen Akku. Ohne den kann man eigentlich auch gleich zu Hause bleiben, denn wie will man Fotos machen, wenn nicht mal die Kamera anspringt? Am besten packt man noch einen Ersatzakku ein, nur für alle Fälle. Das Ladegerät sollte auch dabei sein, vor allem, wenn man eine mehrtägige Tour macht. Und wenn wir grad dabei sind: Ein Adapter für ausländische Steckdosen schadet auch nicht.

Weiter kann man sich überlegen, ob man ein Stativ einpacken möchte. Hat man vor, mit langen Belichtungszeiten zu arbeiten, kann das sehr sinnvoll sein, denn wer kann schon zwei ganze Sekunden die Hände komplett stillhalten? Hat man kein Stativ oder schlichtweg keine Lust, noch mehr mitzuschleppen, sollte man daran denken, dass es genug “natürliche” Möglichkeiten für ein Stativ gibt, sei es ein Stein, ein Zaun oder eben der Boden. So entstehen auch spezielle Perspektiven, die ein Bild richtig spannend machen.

Als letztes sollte jeder gute Fotograf daran denken, eine geeignete Kameratasche oder einen Fotorucksack mitzunehmen. Klar, Spiegelreflex- und andere Kameras sind sehr robust, trotzdem bringt ein Fall auf die Felsen die Kamera an ihre Grenzen. Hat man vor, erst am Zielort zu fotografieren, kann man Kamera und Equipment bis man ankommt in einem Fotorucksack oder einer Fototasche verstauen.

Will man bereits auf dem Weg fotografieren, kann man die Kamera problemlos um den Hals tragen. Wie bereits erwähnt, sie sind sehr robust und auch der Objektivdeckel muss nicht nach jedem Foto draufgetan werden. Ausserdem hat man so die Kamera sofort zur Hand, wenn man sie schnell braucht.

Um das jetzt noch einmal kurz zusammenzufassen, eine kurze Checkliste:

  • Kamera mit Akkus und Ladegerät (Adapter nicht vergessen)
  • Objektive
  • evtl. externer Blitz
  • Speicherkarten (z.B. 32 GB)
  • Stativ
  • Fotorucksack oder -tasche
  • bei Bedarf Geotagger (sind inzwischen in den meisten Kameras integriert)

Lies hier mehr zum Thema Bergfotografie.

Bergfotografie Fotoworkshops

Natürlich hilft die Checkliste nur dann etwas, wenn man auch fotografieren kann. Es ist wichtig, den optimalen Bildausschnitt zu wählen und die richtigen Einstellungen zu treffen. Ansonsten bekommt man irgendwelche völlig über- oder unterbelichteten Fotos, was natürlich nicht das Ziel ist. Einerseits kann man sein Wissen durch Bücher aufbessern und sich dort wertvolle Tipps holen, andererseits gibt es die Möglichkeit, bei verschiedenen Workshops mitzumachen. Im Folgenden haben wir eine Liste mit guten, empfehlenswerten Workshopangeboten für und von Bergfotografen zusammengestellt.

  • Heinz Zak (bietet Fotoworkshops an)
  • Robert Bösch (macht v.a. Vorträge)
  • Bernd Ritschel (bietet keine Gruppenworkshops mehr an, individuelle Kurse jedoch schon)
  • Thomas Senf (bietet vor allem individuelle Kurse)
  • Jost von Allmen (bietet Outdoor-Fotokurse an)
  • FotoTV (Tutorials, Fotokurse, Software-Tipps und jede Menge Tipps, teilweise kostenpflichtig)
  • Kleine Fotoschule (Technische Grundlagen und Tipps für die kreative Fotografie)

Quellen: Nikon, Transcend, Rollei, Lowe Pro


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