Nun ist es soweit: Auf unserer Website Ich liebe Berge ist der 2000. Artikel online. Mit durchschnittlich 1500 Besuchern täglich sind wir die führende Schweizer Bergsport- und Outdoor-Webseite, was uns doch ein wenig stolz macht. Aus diesem Grund wagen wir einen kleinen Rückblick und betrachten die Zahl 2000 etwas genauer. 

2000 Artikel auf Ich liebe Berge – wie alles begann?

Ich liebe Berge startete im März 2011. Am 9. März 2011 wurde der erste Artikel online gestellt. Inzwischen sind es 2000. Doch was war die Idee hinter der Website? Wie ist alles entstanden? Als Praktikantin wollte ich dieser Frage auf den Grund gehen – und was gibt es besseres, als direkt an der Quelle von Kreativität und Outdoor-Begeisterung zu sein? Gründer Rüdiger erzählt alles über die Gründung und die Idee, die hinter Ich liebe Berge steckt.

Wie kam es zur Idee, Ich liebe Berge zu gründen?

Nach meiner Ausbildung beim Schweizer Bergführerverband musste eine Website her, um Touren, die ich führe, bekannt zu machen. So fing alles an. Kurze Zeit später verband sich das Thema Bergsport und Outdoor mit meinem zweiten Beruf als Texter und Journalist – ich begann, für Outdoor-Marken und -Händler Texte für Kataloge, Magazine und Websites zu schreiben. Dabei entdeckte ich immer wieder spannende, neue Ausrüstungsteile, die ich gerne mal live ausprobieren wollte. Auch da ich nicht alles kaufen konnte, um es auszuprobieren, fragte ich nach Testprodukten. Die Website fing also nicht als Bergsport- und Outdoorwebsite mit News und Tests zum Thema Ausrüstung an, sondern eigentlich ganz klein mit ein paar Touren und entwickelte sich dann weiter.

Wieso der Name «Ich liebe Berge»?

Der erste Name lautete eigentlich anders – «a white world». Das sollte meine Liebe zum Schnee ausdrücken. Als mich aber jemand (danke Nicole) darauf aufmerksam machte, dass man das auch rassistisch verstehen könnte, begrub ich den Namen sofort und suchte einen neuen. Er sollte persönlich sein, ausdrucksstark, eine Botschaft beinhalten und sich natürlich von all den verwechselbaren Gipfel-Alpin-Outdoor-Namen unterscheiden. Mit «Ich liebe Berge» ist das anscheinend gelungen.

Auf welche Erfolge von Ich liebe Berge bist du besonders stolz?

Ich freue mich darüber, dass so viele und immer mehr unsere Berichte und Testberichte lesen. Wir haben mittlerweile über 1000 Testberichte erstellt, was innert fünf Jahren doch einiges ist. Das würde nicht gehen ohne ein grosses Team – mittlerweile haben wir einen Pool mit über 90 TesterInnen und RedakteurInnen. Unsere Grösse macht es uns heute möglich, eigentlich so ziemlich jedes Produkt von jeder Marke testen zu können. Stolz ist vielleicht das falsche Wort, aber wichtig ist mir immer noch, dass es Spass macht.

Welcher ist der meistgelesene Artikel? Welche Kategorien sind sehr beliebt?

Der meistgelesene Artikel ist neben der Startseite der Test Motorola TLKR T80 Extreme. Beliebt sind dazu vor allem die Hauptkategorien News und Tests Bekleidung und Ausrüstung und unsere Kategorie Unbekannte Marken.

Wie stellst du dir die Zukunft von Ich liebe Berge vor? Was sind deine Wünsche?

Wir wollen weiter berichten und testen. Das ist unsere Hauptmotivation. Um die Website zu betreiben, braucht es mittlerweile immer mehr Ressourcen. Ein eigener Server war ein Schritt, dem notwendigerweise leider die Einblendung von Bannern folgte. Irgendwie müssen wir das eben alles bezahlen. Für die Zukunft wollen wir uns weiter auf die Bereiche Bergsport und Outdoor konzentrieren. Es gibt viele Ideen, die Website zu verbessern und auszubauen. Die Sache mit dem Logo und Design ist eine davon (siehe unten) und wir suchen jemanden, der uns technisch bei WordPress unterstützt.

2000 Artikel

Der 09. März 2011 ist ein wichtiger Tag: Als 16. Bundesstaat schaffte Illinois die Todesstrafe ab. Ein Grund zum Feiern! Doch es gab noch einen weiteren Grund, sich zu freuen: Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Bergsport- und Outdoor-Webseite beginnt. Ich liebe Berge stellte seinen ersten Artikel online. Und heute, etwas mehr als fünf Jahre später, erscheint der 2000. Artikel! Wow! Jetzt fragst Du Dich bestimmt, was für ein Artikel das war, mit dem die Geschichte begonnen hat. Et voilà: Hangneigung messen

2000 m

Doch damit ist die Analyse der Zahl 2000 noch lange nicht abgeschlossen. Um unsere 2000 Artikel zu feiern, haben wir uns unter anderem dazu entschlossen, euch vorzurechnen, wie lange Du etwa brauchst, einen Gipfel zu besteigen, der auf exakt 2000 m liegt. Klar, es kommt auf den Startpunkt an. Nehmen wir hierfür als Beispiel die Krinnenspitze in den Allgäuer Alpen (Österreich) – ein 2000 m hoher Berg. Wenn man beim Parkplatz Grän in Seewiesen mit der Wanderung beginnt (1124 m), beträgt die Distanz 10.3 km, die Höhendifferenz beläuft sich auf 876 m. Nun nehmen wir die allgemeine Formel, mit deren Hilfe die Marschzeit berechnet wird: Zeit (h) = Höhendifferenz (m)/400 + Horizontaldistanz (km)/4

Soweit, so gut, dann setzen wir doch mal die Werte unserer Wanderung ein: 876/400 + 10.3/4 = Zeit. Wir kommen bei dieser Rechnung auf knapp 5 Stunden für den Aufsteig. Plant man ausserdem noch zwei Pausen à je 15 Minuten sowie eine Gipfelzeit von 30 Minuten und den Abstieg mit ein, der ca. ⅓ so lange dauert wie der Weg nach oben, kommt man auf eine Gesamttourenlänge von ca. 8 Stunden. Fazit: Um die Krinnenspitze zu erklimmen, deren Spitze auf 2000 m liegt, benötigt man 8 Stunden hin und zurück.

2000 Meter über dem Alltag

Nun noch der dritte und letzte Punkt, der mit der Zahl 2000 und somit mit unserem 2000. Artikel in Verbindung steht: der Schweizer Alpen Club (SAC) veranstaltet dieses Jahr vom 28. April bis zum 20. Mai eine Ausstellung mit dem Namen 2000 Meter über dem Alltag, bei welcher der Bau von Biwaks und Hütten im Zentrum steht. Wer Lust hat, sich 2000 Meter über den Alltag zu begeben, sollte diese Ausstellung auf jeden Fall besuchen! Mehr Informationen hierzu findest Du auf der Homepage des SAC.

2000 Artikel auf Ich liebe Berge – wie weiter?

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