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Bei Ultraleichtzelten ist in den letzten Jahren viel passiert. Die Gestänge wurden immer leichter, bei oft gleichbleibender Stabilität. Zudem wurde die Herstellung umweltfreundlicher. Daneben wurden immer leichtere, dünnere Materialien verwendet – meist beschichtetes Nylon, oft silikonisiert und im Bodenbereich mit PU-Beschichtung. Wer das Nonplusultra sucht, greift zu einem Zelt aus Cuben, ein Material aus dem Segelsport, das aber seinen Preis hat. Zelte und Tarps aus Cuben gibt es z.B. von Locus Gear oder Terra Nova.

Natürlich wurde auch an der Geometrie gefeilt. Die ersten Hybridkonstukrionen tauchten auf, bei denen das Aussenzelt teilweise nicht mehr bis zum Boden reicht – ein Beispiel ist das Sierra Designs Mojo 2. Vielfach wurde aber auch einfach am Platz gespart und die Fläche verkleinert. So leicht ein Easton Kilo 3P sein mag, 3 Personen mit Matten bekommt man hier nicht wirklich rein und wenn nur mit Überschneidungen und ohne jegliches Gepäck.

Einen anderen Weg geht nun die Marke Brooks Range, die ich in einem kurzen Portrait schon vorgestellt habe. Bei den beiden Modellen Brooks Range Tension 30 und Brooks Range Tension 40 hat man zwar am Ende ein selbsttragendes Zelt, aber trotzdem nur einen Gestängebogen. Dieser hat zwei kurze Quergestänge. Der Rest wird über elastische Bänder und Kordeln gespannt! Heringe sind an den Ecken von Vorteil, um das Zelt sauber abzuspannen.

Das kleinere Brooks Range Tension 30 eignet sich für 2 Personen und kostet $ 419.95. Dafür bekommt man ein Zelt mit angenehmer Grösse und ordentlicher Apsis bei nur 1100 bis 1200 g.

Fakten Brooks Range Tension 30:

  • 9.23 mm Yunan Carbon Gestänge
  • Aussenzelt 15D Sil/PU Nylon FR R/S
  • Boden 15D Sil/PU Nylon FR R/S
  • alle Nähte abgeklebt
  • Apsis vor Regen geschützt
  • Belüftungsöffnungen
  • Innentaschen
  • 2,7 m² Innenfläche
  • 0,6 m² Apsis
  • Minimalgewicht 1100 g
  • Maximalgewicht 1200 g
  • Fläche 218 x 127 x 101 cm
  • Zeltunterlage separat erhältlich

Bilder: Brooks Range


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comments (2)

  • radundfuss.de

    Hey!
    Schön, dass ich eure Seite gefunden hab! Aber mal ganz kurz:
    “hat man zwar am Ende ein Geodät, ein sich selbst tragendes Zelt, aber trotzdem nur einen Gestängebogen.” Ein Geodät ist zwar auch selbsttragend, aber das macht noch keinen Geodäten aus. Das ergibt sich schließlich aus den sich mehrfach überkreuzenden Gestängebögen.
    Ciao & weiter so, radundfuss.de

  • Danke für den Hinweis. Ich nenne es besser Einbogenzelt. Aber machen nur überkreuzende Punkte ein Zelt zum Geodäten? Der Zusammenhang bei einem Zelt mit Geodät ist durch die so genannte geodätische Linie, der kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten auf einer beliebig gekrümmten Fläche, gegeben. Kreuzen müssen die sich nicht zwingend.

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